Viele Grüße Ihr Mietnomade
Heute liegt derjenige im Trend, der sich auf Kosten anderer ein schönes Leben macht.Nehmen wir doch mal die Mietnomaden.Das sind Menschen (wirklich?), die sich eine Wohnung oder ein Haus mieten, aber nie ernsthaft daran gedacht haben, die Miete auch zu begleichen. Diese Subjekte zeichnen sich durch große Hinterlist und Rücksichtslosigkeit aus und fühlen sich meistens im eigenen Dreck am wohlsten. Haben Sie erst einmal Mietnomaden im Haus, können Sie Ihr geliebtes und mühsam erarbeitetes Eigentum eigentlich schon abschreiben. Um diese Drecksbande wieder loszuwerden, müssen Sie klagen, allerdings mit wenig Aussicht auf Erfolg.
Dank unserer verdammt clever ausgeklügelten Rechtssprechung bleiben Sie als Hauseigentümer eh auf allen Kosten sitzen und die Mietnomaden drehen Ihnen eine lange Nase, denn die bekommen auch noch Gerichtskostenbeihilfe. Sie aber wahrscheinlich nicht. Und so zieht die Drecksbande fröhlich pfeifend weiter und treibt den nächsten Vermieter ungehindert in den Ruin.So ist es eigentlich nicht verwunderlich, dass, wenn Sie anderen von ihrem Pech mit den Mietnomaden erzählen, Sie wahrscheinlich keine finanzielle Hilfe angeboten bekommen, aber dafür einen hundert Mann starken Schlägertrupp. Und mit dieser Gewissheit im Nacken schwören Sie sich: "Beim nächsten Mal wird alles anderes!"
Da hilft auch kein Tschaka, Tschaka!Das schwer verdiente Geld ist wieder mal futsch und obendrein haben Sie jetzt einen noch größeren Berg Schulden. Und irgendwie werden Sie das Gefühl nicht los, wieder mal der Ge-arschte zu sein, denn mit dem Urteil des Gerichts, dass Sie den Prozess gewonnen haben, können Sie sich selbigen nur ausputzen. Man könnte doch irgendwie den Verdacht bekommen, dass Richter und Rechtsanwälte mit den Mietnomaden gemeinsame Sache machen!?
Auf hoher See und vor Gericht bist du immer in Gottes Hand. Ist doch alles irgendwie nur Kakofonie!
Regina Maaß-Ewertz