'Verlieren Sie kein Geld!'
Gerade der Mittelstand hat häufig offene Forderungen „in der Schublade liegen", die aus Angst vor hohen Anwaltskosten oder dem Motto „
kein gutes Geld dem schlechten hinterher werfen", nicht geltend gemacht werden. Dabei kann dies enorme Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation eines Unternehmens haben, da Liquiditätsprobleme letztendlich die Insolvenz bedeuten können.
Ein Beispiel: Ein Unternehmen mit 10 Mio. Umsatz / Jahr und einer Umsatzrendite von 3% erzielt einen Gewinn von 300.000 Euro. Um einen Forderungsausfall von lediglich 1% (= 100.000 Euro) auszugleichen, müsste ein Mehrumsatz von 5 Mio. Euro erwirtschaftet werden, wenn auch -unter gleichen Voraussetzungen- von diesem 1% der Forderung ausfallen würde. Das entspräche einem Umsatzwachstum von 50%!
Viele Mittelständler, die eigentlich ein Interesse an der Weiterführung Ihrer Kundenbeziehungen haben und lieber eine individuelle Behandlung ihres Schuldners präferieren würden, scheuen aber den Kontakt zu einem Inkasso-Büro. Zu oft sind Berichte mit Begriffen wie „Russen-Inkasso" oder „
Albaner-Inkasso" und deren rabiaten Auftreten veröffentlicht worden und hängen in den Köpfen fest.
Hier setzt das Konzept eines auf Mittelstands-Inkasso -vorrangig im Regionalbereich- spezialisierten, seriösen Inkasso-Büros an. Ein kosteneffizientes Forderungsmanagement, welches den Gläubiger nur mit einem Minimum an Gebühren belastet, dem aber ein Maximum an Realisierung der offenen Forderungen entgegensteht, kann bei sachgerechtem Einsatz erfolgreich umgesetzt werden.
Dabei sollten allerdings die Inkasso- und Sicherstellungsmaßnahmen auf die Erhaltung der Kundenbeziehung zwischen Gläubiger und Schuldner gerichtet sein. Zielsetzung sollte stets die Herstellung einer sog. „win-win-Situation" zwischen den Parteien sein, bei der die offene Forderung trotzdem zufriedenstellend eingezogen wird.
Durch die qualitative Suche des „richtigen"
Inkasso-Dienstleistungspartner kann einerseits die Liquidität des Gläubigers erhalten und andererseits eine Insolvenzgefahr drastisch reduziert werden, welches sich als Mehrwert für alle Beteiligten darstellt. Das Erkennen von Problemen beim Kunden und die Entwicklung und Umsetzung individueller Lösungen ist schließlich ein zentraler Erfolgsfaktor im Wettbewerb.
Zusätzlich zur individuellen Fallbearbeitung spielt das Einsparungspotential bei Beauftragung eines seriösen Inkasso-Unternehmens eine nicht zu unterschätzende Rolle: Die Kosten der Beauftragung eines Inkasso-Unternehmens als Verzugsschadens sind mittlerweile allgemein anerkannt und müssen vom Schuldner übernommen werden. Eine nähere Ausführung über Ausnahmen bzw. unzulässige Rechnungspositionen von einzelnen unseriöser Inkasso-Büros würde den Rahmen dieses Artikels jedoch sprengen.
Durch die neue Rechtslage im Gesetz über außergerichtliche Rechtsdienstleistungen (RDG) seit Juni 2008 und der damit verbundenen Möglichkeit, das gerichtliche Mahnbescheidsverfahren auch durch Inkasso-Dienstleister abwickeln zu lassen, sind neue Möglichkeiten zur Reduzierung von Kosten im Verhältnis zur Anwaltsmandatierung oder Eigen-Maßnahmen entstanden. Jeder richtig kalkulierende Unternehmer weiß, dass sich am Ende ein eigens abgestellter Mitarbeiter für den Forderungseinzug nicht rechnet.
Unternehmen, die ihre Außenstände aktuell durch Anwälte eintreiben lassen, kann eine kostensparendere und effektivere Methode aufgezeigt werden, um sie im besten Fall zu einem 2-gleisigen Vorgehen zu bewegen. (Vorgerichtliches und Mahnbescheids-Inkasso an Inkasso-Dienstleister, da Gebühren meist niedriger; streitige Forderungen und Weiterführung nach Widerspruch im Mahnbescheidsverfahren an Anwalt!)
Neben der Betrachtung der aktuellen wirtschaftlichen Aspekte des Forderungseinzugs, gibt es auch erst auf lange Sicht bemerkbare Effekte durch psychologische Wirkungen auf den Schuldner. Durch die Übernahme des Forderungseinzugs durch Inkasso-Unternehmen und dessen Ansprache an den Schuldner projiziert dieser seine möglicherweise negativen Gefühle auf das Inkasso-Unternehmen und nicht auf den Gläubiger, was negative Auswirkungen auf das zukünftige Geschäftsverhältnis zwischen Gläubiger und Schuldner vermeiden kann.
Inkasso-Unternehmen können einen größeren Druck auf den Schuldner ausüben, als der Gläubiger selbst oder sein Anwalt. Beispiele: Telefon-Inkasso und Vor-Ort-Inkasso. Ein gutes Inkasso-Unternehmen kennt die Vielzahl der psychologischen Zusammenhänge und kann positiv auf das Gespräch mit dem Schuldner einwirken und ihn letztendlich zur Zahlung veranlassen.
Und so bekommt der Slogan „
Wir kümmern uns um Ihre Forderungen, damit Sie sich um Ihr Geschäft kümmern können." Leben eingehaucht, damit am Ende der Erfolg zählt: Der Gläubiger bekommt sein Geld und verliert trotzdem nicht seine Geschäftspartner!
Nehmen Sie sich also die Zeit und vergleichen Sie die Angebote der einzelnen Inkasso-Unternehmen im Internet; der jeweilige Auftritt wird dabei die Wahl des für Sie richtigen Unternehmens ganz erheblich erleichtern.
Norbert Malsbenden