Edelmetalle haben sich in den letzten Jahren deutlich verteuert. Gerade die edelsten der Edelmetalle wie Gold, Platin und Silber kosten heute ein Vielfaches von dem Preis, der noch vor Jahren zu zahlen war. Aufgrund der enormen Wertsteigerungen geraten Edelmetalle immer mehr in den Fokus von Privatanlegern.
Die Geldanlage in Edelmetalle gilt als solides Investment und verspricht außerdem noch vergleichsweise hohe Renditen. Immerhin prognostizieren viele Experten beispielsweise dem Gold ein Potential bis zu 2000 US Dollar. Eine Chance von bis zu einhundert Prozent.
Für Anleger bieten sic h gleich mehrere Möglichkeiten, von diesem Trend zu profitieren. Dabei spielt vor allem das physische Investment eine wichtige Rolle. Anleger die in
Edelmetalle investieren, sind meistens sehr kritisch und wollen auch in Krisenzeiten uneingeschränkten Zugriff auf die Edelmetalle haben. Für sie spielt in der Regel auch der Werterhalt eine wichtigere Rolle als eine eventuelle Rendite.
Neben dem physischen Invetsment stellt auch das Engagement über Rohstoff ETFs eine Alternative dar. Viele Anleger wählen auch Zertifikate um von steigenden Preisen für Edelmetalle zu profitieren. Ein physicher Zugriff ist den Anlegern aber in jedem Fall verwehrt, was einen erhbelichen Nachteil der indirekten Anlage in Edelmetalle darstellt.
Beim physischen Investmnet fallen allerdings vergleichsweise hohe Kosten beim Kauf an. So kann beim Kauf beispielsweise Mehrwertsteuer anfallen. Außerdem ist beim Verkauf von Edelmetallen eine eventuelle Steuerpflicht zu beachten, wenn ein Wertzuwachs erzielt werden konnte. Wer den Gewinn nicht ordnungsgemäß versteuert, macht sich unter Umständen strafbar. Ebenfalls zu beachten sind die hohen Folgekosten eines physischen Investments in Edelmetalle. So können etwa Lagerkosten entstehen.
Lukas Ritzer