Händler aus ganz Europa bieten beim Antikmarkt ihre Waren an. Foto: obx-news
Regensburgs Innenstadt verwandelt sich am Sonntag (13. Juni) in einen riesigen Open-Air-Antiquitätenbasar. Mehr als 300 Markthändler aus Deutschland, Österreich, Frankreich, der Schweiz, den Niederlanden, Belgien, Tschechien und Ungarn bieten Edel-Trödel aus vergangenen Tagen und originale Antik-Waren an. Neben historischen Kleinmöbeln, Puppen, weihnachtlichen Sammlerstücken, Reisegepäck und alten technische Geräten wollen die Händler alte Emailschilder, Grammophone, Schallplatten und antiquarische Bücher präsentieren. Zusätzlich sollen alte Uhren und Schmuck sowie auch historische Sportgeräte den Antiquitäten-Liebhaber erfreuen.
Was den Regensburger Antik-Markt einmalig macht: Nachgemachte Antiquitäten, Kunsthandwerk, Elektroschrott oder Second-Hand-Kleidung sind auf dem Markt nicht nur strikt verboten. „Ein eigens berufener Sachverständiger kontrolliert in Stichproben die einzelnen Stände, prüft Qualität und Herkunft der Waren", erklärte Bertram Vogel, der Geschäftsführer des Stadtmarketings Regensburg, das den Markt initiiert. „So gehen wir sicher, dass möglichst kein Steiff-Teddy ‚made in China' oder andere gefälschte Antiquitäten auf die Tische der Händler gelangen", sagte Vogel. Bei zweifelhafter Ware würden beim Experten sofort die Alarmglocken schrillen.
Seit seiner Premiere 2007 lockte der Markt in der Regensburger Altstadt jeweils rund 15.000 Besucher an. Bei Antiquitäten-Liebhabern und in der Trödel-Branche hat sich die Veranstaltung mittlerweile einen guten Ruf erarbeitet. In diesem Jahr wollen die Organisatoren diese Zahl nochmals übertreffen. Das Edel-Trödel-Erlebnis unter freiem Himmel startet am Sonntag um 9 Uhr und endet um 17 Uhr. Mehr Informationen:
www.regensburger-antikmarkt.deKaterina Scheffler
www.stadtmarketing-regensburg.de