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Die derzeitige Diskussion über den neuen Kraftstoff E10 sorgt für viel Verwirrung. Nun sind seit heute auch die Fahrzeugbesitzer verunsichert, die bei Ihrem Hersteller, Händler und der Werkstatt des Vertrauens grünes Licht, im wahrsten Sinne des Wortes, für die Betankung mit E10 erhalten haben. Nach BMW meldet nun auch Mercedes große Zweifel an der Unbedenklichkeit des neuen Kraftstoffes an. Weitere Versuche sollen Aufschluss bringen und mögliche Langzeitschäden aufdecken. Besonders ärgerlich für den Verbraucher ist die Tatsache, das nun in den Medien einheitlich kommuniziert wird das sich die Ölwechselintervalle deutlich verkürzen sollen. Bei einem Preis von bis zu 30€ pro Liter Motoröl bei vielen Fahrzeugen ergeben sich für den Fahrzeughalter zu dem hohen Kraftstoffpreis weitere erhebliche Zusatzkosten. Was soll der Endverbraucher nun glauben? Wer trägt die Kosten bei möglichen Schäden? Wenn soll er fragen?
Mit der nun entstanden Situation umzugehen ist für alle Beteiligten alles andere als einfach. Niemand möchte sich haftbar machen, keiner kann und will eine endgültige Aussage treffen.
Kommt E10 nun doch bundesweit? Was ist dann? Eine Möglichkeit ist die Verwendung von Super Plus Kraftstoff, leider deutlich teuerer als der E10 Kraftstoff. Somit werden Vielfahrer wieder einmal abgestraft, Gewerbetreibende müssen die Mehrkosten langfristig an den Kunden weitergeben. Eine Strafzahlung an Brüssel könnte fällig werden, ähnlich wie in Frankreich. Eine weitere Verteuerung des Super Plus Kraftstoffs um 2 Cent zum Ausgleich der Strafzahlung wäre somit mehr als wahrscheinlich. Aber immer noch günstiger als ein Motorschaden. Oder doch nicht?
Eine Verdünnung des Motoröls durch E10 vermindert die Schmier- und Kühlfähigkeit des Motoröls und führt zwangsläufig mittel- und langfristig zu Schäden. Schlimmstenfalls zu einem kapitalen Motorschaden. Aber wie kann man den Fremdstoffanteil im Motoröl prüfen? Die Empfehlung den Ölstand häufiger zuprüfen ist gut und richtig, aber kann ein Normalverbraucher minimale Veränderungen, die auch schon zu Schäden führen, überhaupt durch eine Ölstands wahrnehmen? Nach Aussagen verschiedener Kfz-Experten würde eine deutliche Erhöhung des Motorölstands, die am Peilstab sichtbar wird, sehr schnell zu gravierenden Schäden führen.
Eine Möglichkeit wäre die regelmäßige Laboranalyse des Motoröls, um Schäden vorzubeugen. Aber wer kann schon regelmäßig Ölproben seines Fahrzeugs entnehmen und in ein Labor schicken? Von den relativ hohen Kosten einmal abgesehen, ist dieser Weg für den Endverbraucher wie auch für die wenigen Speziallabore in diesem Ausmaß nicht realisierbar.
Eine Alternative zum „großen" Öllabortest bieten die FluidAnalyserprodukte. Eine auf dem chromatographischen Prinzip beruhende Testmethode erlaubt schnell und kostengünstig den Zustand des Motoröls zu prüfen. Zur Prüfung genügt ein Tropfen betriebswarmes Motoröl. Dieser auf einem Spezialpapier aufgebrachte Tropfen zeigt nach einigen Minuten ein Bild. Dieses Bild unterteilt sich in mehrere Ringe und, je nach Zustand des Motoröls, verschiedene Farben. Durch den Vergleich mit den Referenzbildern in dem mitgelieferten Auswertungsbogen ergibt sich selbst für Laien schnell ein eindeutiges Ergebnis.
Der Kfz-Sachverständige Andreas Jordache rät vor der Erstverwendung von E10 Kraftstoff einen FluidAnalyser-Test durchzuführen, nach einigen 100 Kilometern einen weiteren, um mögliche Veränderungen feststellen zu können. „Da das Testmedium von FluidAnalyser archivierbar ist, kann problemlos verglichen werden" , so der Sachverständige Jordache. „ Eine vorsichtige Herantastung bezüglich der E10 Verträglichkeit ist äußerst ratsam, besonders bei bestimmten Fahrzeugtypen. Ich kann nur raten bei den geringsten Veränderungen schnellstmöglich fachliche Hilfe hinzuzuziehen", ergänzte er weiter.
Abschließend kann man nur hoffen dass die Regierung und die Mineralölindustrie eine einvernehmliche und vor allem endkundengerechte Lösung finden. Informationen über den Schnelltest für Motoröl erhalten Sie auf:
www.fluidanalyser.de
Autor: Martin Loris