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E-Mail-Spam wieder auf dem Vormarsch

Autor: FranziSteiner | Erstellt am: 14.09.2011 | Gelesen: 318
Kategorie: Internet & Multimedia | Bewertung: rateArateArateArateArateA
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(Online-Artikel.de) - Für manche ist es nur ein Ärgernis, für andere eine ernstzunehmende Belastung; und er kennt nicht die zahllosen Mails, die mit unerwünschter Werbung täglich im Postkasten eintrudeln.

E-Mail-Spam wieder auf dem Vormarsch
E-Mail-Spam wieder auf dem Vormarsch
Für manche ist es nur ein Ärgernis, für andere eine ernstzunehmende Belastung; und er kennt nicht die zahllosen Mails, die mit unerwünschter Werbung täglich im Postkasten eintrudeln. Spam-Mails sind heute noch immer ein großes Problem im Internet. An schlimmen Tagen machen sie 90 Prozent des E-Mail-Verkehrs im Internet aus und müllen zahllose Postfächer zu.

Dabei hatte man den Spam-Mailern erst im März einen kräftigen Schlag versetzt. Da wurde nämlich der zentrale Server des Rustock-Botnetzes aufgespürt und lahm gelegt. Hinter der Aktion standen große Namen des Business wie Microsoft, die Druck auf die Verantwortlichen ausüben wollten. Mit dem Abklemmen des Botnetz-Servers gelang es auch, das Spam-Volumen im Internet spürbar zu senken. Besonders auffällig ist der Rückgang von Spam-Mails, die Medikamente zum Thema haben. Die Werbung für zahllose Pillen von unseriösen Herstellern kann allgemein als Gemeingefährlich eingestuft werden, da es sich dabei auch zweifellos um gefährliche und ungeprüfte Produkte handeln könnte. Bis heute hat sich dieser Zweig der Spam-Werbung auch nicht wieder erholt.

Eines der anderen großen Probleme mit Spam-Mails ist die Verbreitung von Malware. Kriminelle nutzen so das Internet, um sich Zugang zu Computern zu verschaffen. Eine häufig anzutreffende Masche ist das einfügen von angeblichen eingescannten Kopien, mit denen sich ein ahnungsloser Nutzer die gefährliche Software auf den Rechner holt. Zwar lassen sich auch Hinweise finden, dass die Abschaltung des Rustock-Netzwerkes auch dieser Spammer-Szene einen kräftigen Schlag versetzen konnte, doch halten solche Maßnahmen die Internet-Kriminellen stets nur vorübergehend in Schach.

Dennoch hat der Kahlschlag der Spam-Mail-Szene nicht lange seine Wirkung zeigen können, denn ein anderer Zweig dieser fragwürdigen Massenmails hat nun die Führung übernommen. Statt Werbung für Medikamente geht jetzt massig Casino-Werbung an den Mann; besonders für Online-Casinos wird auf diese Weise geworben. Damit sollte allerdings auch vorsichtig umgegangen werden, denn auch wenn das Angebot verlockend wirken mag, greifen ernstzunehmende Online Casinos nicht auf solche Werbemaßnahmen zurück.

Franziska Steiner
 
 
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