E-Gitarre - die modernere Version einer Akustik-Gitarre
, oder elektrische Gitarre, ist die modernere Version einer Akustik-Gitarre. Sie besitzt einen Tonabnehmer welcher zur Abnahme der Schwingungen der Saiten dient. Im Gegensatz zu einer akustischen Gitarre besitzt die E-Gitarre keinen Klangkörper und kann deshalb nur mit einem Verstärker die nötige Lautstärke zum Musizieren erzeugen. Eine E-Gitarre besteht aus rund 13 Teilen, von der Kopfplatte bis zum Schlagbrett. Der Korpus dieser Gitarre besteht meist aus massivem Holz, dennoch gibt es auch einige Modelle bei denen es eine Klangkörper wie bei einer typischen Akustik-Gitarre gibt. Es gibt auch Mischformen wobei der Korpus nur leicht einem Klangkörper ähnelt und dennoch aus massiverem Holz besteht. Die Form des Klangkörpers und des verwendeten Materials tragen eine große Rolle zur Art des Klangs bei.
Auch in der Konstruktion gibt es einige Unterschiede die zum Klang beitragen können. So gibt es zum Beispiel die Möglichkeit den Hals mit dem Korpus zu verbinden, oder anzuschrauben bzw. anzuleimen. Auch durch die verwendeten Mechanik klingt eine E-Gitarre anders. So leiten Stimmmechaniken oder Steg einen großen Anteil am Klangerlebnis.
In der Regel besitzt eine elektrische Gitarre 6 Saiten. Es existieren aber auch Modelle mit sieben oder acht Seiten. Ein Beispiel für 7 Saiten ist die Ibanez RG. Sie ist eine der bekanntesten Gitarren und wird seit 1987 bis heute noch immer produziert und geschätzt. Unter den Heavymetal Gitarren gehört sie zu den Klassikern. Weitere Modelle besitzen zwei Hälse mit jeweils 6 Saiten oder mit jeweils 6 und 12 Saiten.
E-Gitarren haben in der Regel 21, 22 oder 24 Bünde, wobei ein Bundstäbchen einem Halbtonschnitt entspricht.