Wer heutzutage noch (verspätet)) auf den E-Commerce Zug aufspringen will, hat es nicht unbedingt leicht. Mindestens genausoviele Dienste für Online-Händler wie diese selbst kursieren derzeit im Internet. Gerade dem Social Commerce wird derzeit ein großes Ptential nach der Umsatzstagnation der letzten Jahre beigemessen. Doch ist diese Art auch für (Neu-)Einsteiger empfehlenswert? Ein Erfahrungsbreicht.Stagnierende Umsätze, fehlender frischer Wind und eine schier unüberschaubare Konkurrenz gespickt von Eintagsfliegen. Neue Händler versuchen mit VK-Preisen nahe an der EK-Schwelle in den Markt zu preschen, und ruinieren in einem Zug sich selbst und die Konkurrenz. Der Preiskampf ist schon lange kein probates Mittel mehr, um sich im E-Commerce-Urwald zu etablieren - das bemerken zugleich neue und alteingesessene Shopbetreiber. Ein neues Modell für eine Unique Selling Proposition fehlt seit langem, erfolgreiche Beispielmodelle sind Mangelware. So wurde die Goldquelle E-Commerce innerhalb eines halben Jahrzehnts zur Wüste. Die jetzt in der ferne wie eine Fata-Morgana schimmernde Oase nennt sich Social Commerce.
Mittlerweile vermutlich jedem amibitonierten Händler ein Begriff, drängen jetzt immer mehr Firmen auf die Internetbühne, welche sich vom "Erlebnis gemeinsam Shoppen" das schnelle Geld erhoffen. Gezielt wird die Misere im Onlinehandel angesprochen und schnelle Abhilfe angeboten. Doch sind Social Commerce - Seiten, welche im Provisionssystem dem einer klassischen Preisvergleichseite ähneln, wirklich die geheimwaffe für schnellen Umsatzwachstum? Diese Frage ist mit einem klaren Jein zu beantworten. Für kleinere Betriebe meist eine preislich eher uninteressante Werbemethode, wird sie bereits jetzt von renomierten Shops stark frequentiert.
Auch die Betreiber von faszinationzeit.de haben sich umgesehen - und ein betrübliches Ergebnis ihrer Beobachtungen gewonnen. der Werbeetat macht trotz teilweise mangelhaften Angeboten den Umsatz aus. Ob das jeweils zu einer höheren Marge führt, muss im Einzelfall bewertet werden. Für Kleinstunternehmen dürfte diese Möglichkeit wahrscheinlich sich in einem notwendigen klassischen Vertriebskonzept erübrigen. Zu groß sind die Ausgaben, welche sich derzeit einem eher zweifelhaften Ergebnis erfreuen werden. Ob es an der Wirtschaftskrise liegt ist zu bezweifeln, und stark brangenabhängig. Die "Großen" sind schon seit langem dabei, zu besten Konditionen dienen sie als Lockvogel für kleine Lemminge. Ist ein auf Social Commerce abgestimmer Werbehaushalt also für den Shophändler von nebenan sinnvoll? Wir sagen nein. Und freuen uns auf Ihr Feedback.
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