Um soziale Netzwerke, das Einkaufen im Netz – Social Commerce – und die Frage, wie Unternehmen die neuen Möglichkeiten für sich einsetzen können, ging es bei der zehnten Flashfactory von Burda Digital Systems in Karlsruhe. Geschäftsführer Gerhard Thomas hatte Branchenexperten zur zweiten Runde in die Universitätsstadt eingeladen. In der von SWR-Wirtschaftsredakteurin Ruth Boekle moderierten Podiumsrunde machten Friedrich Bardt von Xing, Axel Schmiegelow von Sevenload, Matthias Roth von Burda Digital Systems und Michael Witzenleiter von Burda Direct interactive an Hand von Beispielen deutlich, wie sehr sich die Kommunikation für Unternehmen und Nutzer im Internet verändert hat und so auch neue Möglichkeiten im Bereich E-Commerce Consulting. „Social Media entwickelt sich explosionsartig", betonte Schmiegelow.
Dir Zahl der Nutzer sozialer Netzwerke, wie zum Beispiel Xing, Facebook oder Twitter steigt rapide an und folglich auch die Kommunikation, zwischen Usern und Werbenden auf diesen Plattformen.
Wie aus E-Commerce und Social Media schließlich Social Commerce wird, beweist die Videoplattform Sevenload beispielhaft: „Wir sammeln Inhalte, welche die Nutzer nicht nur anschauen, sondern über die sie sich auch mit anderen austauschen können. Außerdem können sie auch noch etwas bestellen – sprich eine Empfehlung sofort in einen Kauf umsetzen", so Schmiegelow. „Unsere Praxis im Aufbau von Online Shop Lösungen und Communites zeigt immer wieder, dass der Kunde heute eine Empfehlung höher bewertet als ein werbliches Produktangebot", ergänzte Matthias Roth. Vor dem Hintergrund, dass Social Media inzwischen signifikant viele Menschen erreicht, war das einstimmige Fazit der Runde, dass Unternehmen handeln müssen. Der erste Schritt sei die interne Auseinandersetzung und zentrale Steuerung innerhalb des Unternehmens.
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