Koizucht
Der Koi ist das japanische Wort für Karpfen, übersetzt bedeutet Brokatkarpfen. Es gibt verschiedene Formen von Koi Fischen. In China waren Farbkrapfen schon vor 2500 Jahren bekannt. Fischzucht in China hat eine große Tradition. Aber auch in anderen Ländern werden heute schöne Koikarpfen gezüchtet: in Japan, Israel oder Südafrika. Man sagt, dass die Wurzeln der Koizucht in Japan liegen. Aber mittlerweile züchtet man diese Fische auch in Europa und in den USA. Es gibt etwa 16 Varianten von Koi Fischen: Asagi, Bekko; Kohaku, Koromo, Ogon, Tancho u. a. m. Butterfly Koi ist sehr beliebte Zuchtform bei den Züchtern. Diese Fische haben große Flossen wie bei einem Drachen. Koi Fische gibt es in verschiedenen Farben: rot, weiß, schwarz, blau, gelb, grün usw.
Voraussetzung und Durchführung einer Koizucht
Viele Fischzüchter träumen davon, eine eigene Koizucht zu haben. Alles, was man aber zum Züchten benötigt sind Laichbürsten, Wassertest und einen kleinen Teich. Man züchtet diese Fische in möglichst keimfreien Anlagen. Mit der dichten Haltung hängt die Anfälligkeit gegen die Parasiten zusammen. Die Gefahr ist größer, je mehr Fische auf dichter Fläche gehalten werden. Wenn das Wasser klar ist, haben Krankheitserreger weniger Überlebungsmöglichkeiten. Man sollte in der Regel in 1000 Liter Wasser höchstens einen Koi halten. In der Natur laichen Koi Fische an Pflanzen ab. Sie legen Eier in sehr großer Anzahl, um natürlichen Gefahren zu wiederstehen. Die Eier können von einem den Pflanzen getragenen Pilz infiziert werden. Um eine mögliche Pilzinfektion zu vermeiden, verwendet man Laichbürsten. Sie sind aus weichem Polypropylen gemacht, um Fische nicht zu verletzen. Für die Koizucht sind Laichbürsten das Beste, was es gibt. Sie sind leicht und einfach zu reinigen. Man braucht sie auch nicht zu ersetzen. Laichbürsten können einfach in die Uferzone des Teiches eingesetzt werden.
Darauf sollten Sie bei der Koizucht achten
Die Wachstumsgeschwindigkeit der Koi kann durch Teichgröße und Wassertemperaturen beeinflusst werden. Die Wasserqualität ist ausschlaggebend für das Wachstum von Koi Fischen. Außerdem sollte man bei der
Koizucht für nahrhaftes und ausgewogenes Futter für Fische sorgen. Die optimalen Temperaturen in einem Koiteich sind von etwa zwanzig bis fünfundzwanzig Grad Celsius. Im Winter sollte eine Mindesttemperatur von plus vier Grad Celsius sein. Die Koi verbringen den Winter in den Teichen, die wie Treibhäuser funktionieren. Manche Arten, zum Beispiel Tategoi, können auch während der Überwinterung gezüchtet werden. Japanische Züchter sind der Meinung, dass die Erbanlagen eines Koi für die Koizucht grundlegend sind. Wenn Sie die Koizucht machen wollen, bieten Sie Ihren Fischen nicht nur Überlebensmöglichkeiten, sondern auch ein angenehmes Leben.