Der Blutkreislauf sichert in allen Organen und Geweben die Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen zur Energiegewinnung im Stoffwechsel, den Abtransport von Stoffwechselschlacken sowie die Wirkungsmöglichkeit von Hormonen und anderen Substanzen, die mit dem Blutstrom transportiert werden. Blutgefäße finden sich in fast allen Geweben. Die Durchblutungsgröße wird je nach Sauerstoffbedarf durch nervale und hormonelle Faktoren geregelt.
Blutgefäße können sich durch die Muskelfasern verengen und damit den Blutstrom drosseln. Sie können sonst verschlossene Gefäßkurzschlüsse öffnen und somit zusätzliche Blutgefäße einsetzen. Durch Kapillarsprossung können sogar neue Gefäße ausgebildet werden, wenn ein Organsystem durch Training kontinuierlich belastet wird. Durch hormonelle Steuerung kann die Blutverteilung im Gesamtorganismus verändert werden. Beispielsweise fließt nach einer Mahlzeit vermehrt Blut in die Eingeweidegefäße, während bei einer Stress Reaktion Muskulatur und Herz bevorzugt mit Blut versorgt werden. Die Durchblutungsgröße ist auch von thermischen Einflüssen abhängig. Bei einem Kältereiz kommt es zunächst zu einer Kontraktion der Muskelfasern in den Gefäßwänden.
Blutgefäße verkleinern sich, und dadurch gelangt weniger Blut in die entsprechende Hautregion. Nach dem Kältereiz erweitern sich die Blutgefäße kräftig, um die Norm wieder aufzuholen und das Organ kompensierend für eine Zeit vermehrt zu durchbluten. Das ist eine physiologische Reaktion. Hält der Kältereiz zu lange an oder ist die Drosselung der Blutzufuhr zu stark, so kann es zu Ernährungsstörungen der Gefäßwand der Adern selbst kommen. Die Muskelfasern der Gefäßwände werden gleichsam gelähmt und schlaff, sie dehnen sich maximal, aber der Blutstrom versiegt. Das Blut versackt gleichsam in diesen stark erweiterten Gefäßen, es verarmt an Sauerstoff und fließt kaum noch.
Die Folge sind
Durchblutungsstörungen unterschiedlichen Grades. Hält diese Störung über Stunden an, können schwere Erfrierungen (Gewebsuntergänge) entstehen. Auch die erektile Dysfunktion (Impotenz) kann auf Durchblutungsstörungen zurückgeführt werden. Erektionsprobleme sollte man daher immer mit einem Arzt besprechen oder auch mit einem Mitarbeiter bei Neu
Markenpillen. Neben dieser Art von Durchblutungsstörungen besitzen die funktionellen Durchblutungsstörungen, rein medizinisch gesehen, eine größere Bedeutung. Sie führen zu den außerordentlich häufigen Kreislaufstörungen, über die insbesondere junge Frauen klagen. Oftmals ohne erkennbare Ursache, besonders aber bei Aufenthalt in wenig gelüfteten Räumen, bei hoher Temperatur und ähnlichem kommt es zu einem plötzlich auftretenden Schwindelgefühl, zum Schwarzwerden vor den Augen, Übelkeit und kaltem Schweiß, das bis zur plötzlichen Bewusstlosigkeit führen kann. Diese häufige Kreislaufstörung entsteht durch eine Fehlsteuerung der Blutversorgung beziehungsweise der Blutdruckregulation. Das Gehirn erhält zeitweise zu wenig sauerstoffreiches Blut. Die Ohnmacht ist wie ein kurzzeitiges Abschalten der übergeordneten Hirnzentren. Meist kehrt nach Hinsetzen oder Hinlegen rasch das Bewusstsein zurück, die Haut erhält wieder Farbe und die Beschwerden gehen zurück.