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Dur und Moll Tonleitern

Autor: AlexAlbertson | Erstellt am: 10.12.2010 | Gelesen: 525
Kategorie: Musik - Kino & Entertainment | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Hier finden Sie alles, was sie über die beiden Tonarte wissen müssen.

Wer Musik in der C-Dur Tonart komponiert, hat es sehr einfach. Alle Noten sind Vorzeichnlos. Keine Kreuze oder B's! Das bedeutet für den Pianisten, dass er von keiner der schwarzen Tasten gebrauch machen muss. Wenn man aber Musik in einer anderen Tonart notiert, muss eben diese Vorzeichen benutzen um die entsprechenden Noten um einen Halbton zu erhöhen oder erniedrigen. Bei F-Dur z.B. muss man von einem B gebrauch machen.

Um nicht unendlich viele B's bei der Notation aufschreiben zu müssen gibt es einen ganz einfachen Trick, der automatisch jedes notierte H in ein B umwandelt. Dieser Vorgang erfordert Kenntnisse der Tonarten, welche nicht ganz unzufällig mit den Skalen korespondieren.

Wenn ein Musikstück auf einer bestimmten Skala basiert, redet man auch von der Tonart in der es geschrieben ist. Ein Song basierend auf der C-Dur Skala ist in der C-Dur Tonart geschrieben. Wenn man eine Tonart zu einem Musikstück aufgibt, wird angenommen, dass die meisten Noten in dem Stück innerhalb dieser Tonart bleiben. Wenn ein Stück in A Dur geschrieben ist, werden sich die meisten Noten höchstwahrscheinlich innerhalb der A Dur Skala befinden. Es gibt Ausnahmen in Form von Vorzeichen, aber dazu mehr in einem anderen Artikel.

Einer der Vorteile ein Stück von Beginn an mit einer bestimmten Tonart zu markieren, ist dass man von vorneherein weiß welche Kreuze/B's in dem Stück vorkommen, ohne dass man sie vor jeder entsprechenden Note neu eintragen muss.

Diese Methode funktioniert folgendermaßen:
Man kennzeichnet das Stück mit der gewünschten Tonart ganz zu Beginn des Liedes, noch vor dem ersten Takt. Hier werden alle Kreuze bzw. B's an den entsprechenden Linien und Zwischenräumen eingetragen, die später im Stück erhöht bzw. erniedrigt gespielt werden müssen um die Tonart aufrecht zu erhalten.

Nehmen wir die F-Dur Skala. Diese Skala hat ein B. Am Anfang des Stückes platziert man dann ein B auf der H Linie. Jedes Mal wenn man in dem Stück laut Notenblatt ein H spielen sollte, spielt man ein B, es sei denn ein Auflösungszeichen findet sich neben der Note - dann wird wieder H gespielt, bis der Takt zuende ist oder ein neues B gesetzt wird.

Wer zu Hause am PC ein wenig mit Komposition experimentieren will, sollte sich zu diesem Zweck eine PCI Soundkarte zulegen, da diese meistens eine bessere Soundqualität bieten, als externe Audio Interfaces.
 
 
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