In der Musiktheorie gibt es sieben essentielle Modi. Die verschiedenen Modi entstehen dadurch, dass man eine gewöhnliche DUR Tonleiter spielt, aber den Startpunkt an verschiedenen Noten festmacht.
Der Dorische Modus beispielsweise begintt auf der zweiten Stufe der Dur Skala. Bezogen auf die C-Dur Tonleiter ergibt sich ein Startpunkt des Dorischen Modus auf D und setzt sich weiter nach oben fort. Das selbe gilt für den Phrygischen Modus, welcher auf der dritten Stufe der jeweiligen Dur Tonleiter beginnt. Bezogen auf C-Dur wäre der Startpunkt also die Note E.
Modi sind wichtig, wenn man Melodien konstruiert. Wenn man eine Melodie bestehend auf einem bestimmten Modus kreiert, erschafft man eine andere Atmosphäre ohne den Notenbereich der Traditionellen Dur Tonart verlassen zu müssen. Man fängt nur an unterschiedlichen Stellen an. Melodien, die auf spezifischen Modi basieren nennt man Modale Melodien.
Hier eine Erklärung der verschiedenen Modi:IonischAls Musiker spielt man den Ionischen Modus ständig, ohne es bewusst warzunehmen. Der Grund ist, dass der Ionische Modus auf der ersten Note der Skala beginnt und somit eine ganz normale Tonleiter repräsentiert.
DorischDer Dorischen Modus beginnt wie eingangs erwähnt auf der 2. Stuge einer Dur-Tonleiter. Dieser Modus klingt fast wie eine natürliche Moll-Tonleiter, nur das die Sechste erhöht ist. Der Simon & Garfunkel Song "Scarborough Fair" gibt einen ziemlich guten Hinweis darauf wie der Dorische Modus zu klingen hat.
PhrygischDer Phrygische Modus beginnt auf der dritten Stufe der Dur Tonleiter. Wie auch schon der Dorische Modus, klingt dieser Modus einer natürlichen Moll Tonleiter sehr ähnlich, nur ist diesmal die Sekunde abgesenkt.
LydischDer Lydische Modus startet auf der vierten Stufe einer jeden Dur Tonleiter. Dieser Modus repräsentiert eine natürliche Dur Tonleiter mit dem Unterschied, dass die Quarte erhöht ist.
MixolydischDer Mixolydische Modus beginnt auf der fünften Stufe der jeweiligen Dur Tonleiter. Wie auch schon der Lydische Modus, klingt dieser wie eine Dur Tonleiter, aber hier mit einer verminderten Septime.
AeolischDer Aeolische Modus beginnt auf der sechsten Stufe der Dur Tonleiter enthält exakt die Noten einer natürlichen Moll Tonleiter. Man kann sich also merken, dass eine Dur Tonleiter gespielt ab der sechsten Stufe einer Moll Tonleiter gleicht.
LokrischDer Lokrische Modus beginnt auf der siebten Stufe einer jeden Dur Tonleiter. Dieser Modus ist der für unsere Ohren wahrscheinlich am schrägsten klingende Modus. Früher existierte der Lokrische Modus nur in der Theorie, aber heute verwenden ihn manche Jazz Formen und zweige der modernen Musikkomposition.
Wer sich mit Musikkomposition am Heimcomputer beschäfigen will, sollte sich eine
PCI Soundkarte zulegen, da diese gemeinhin die beste Soundqualität bieten.