Dünner werdendes Haar
Feines Kopfhaar kann unterschiedliche Ursachen haben. Einige Frauen haben von Natur aus dünne Haare. Die Gene spielen hier eine Rolle, genauso wie bei Frauen mit vollerem Haar. Während es die Damen mit dem feinen Haar auf ca. 0,5 Millimeter Haardurchmesser bringen, warten die Frauen mit dem kräftigeren Haar mit 0,8 Millimetern auf!
Das Spiel der Natur hört hier noch nicht auf, zum Ausgleich haben die Frauen mit dem dünneren Haar unter Umständen recht viel von den dünnen Härchen auf dem Kopf, allerdings sieht für manche die Natur leider auch die Zusammensetzung „
Feine Haare UND geringe Kopfhaar-Haardichte" vor.
Viele Frauen mit dünnen oder auch feinen Haaren sind mit Ihrer Haarpracht nicht glücklich. Grund: fehlende Spannkraft und damit schlechte Frisierbarkeit. Außerdem wirken feine Haare gleichzeitig kraftlos und erscheinen schnell fett und strähnig.
Feine Haare und die Hormone
Die Stärke und Struktur des Haares kann sich durch äußere Faktoren verändern. Dabei werden durch das Altern die Haare dünner und die Haardicht nimmt ab. Haarausfall ist hier nicht immer als solcher erkennbar, da er sich unbemerkt über etliche Jahre entwickelt. Bei Frauen setzt dies um Mitte 30 ein und zwar um den Zeitpunkt des Rückganges der Hormonbildung. Das kann dann zu einem hormonellen Ungleichgewicht führen. Dies zeigt sich oft durch verstärkten, unschönen Haarwuchs an Oberlippe und Kinn während z.B. die Körperbehaarung an den Beinen zunimmt und das Kopfhaar dünner wird.
Dünne Haare als Gesundheitsbarometer
Dünner werdendes Haar kann ein Zeichen für eine Unterfunktion(
Hypothyreose) oder Überfunktion (
Hyperthyreose) der Schilddrüse sein. Sogar Eisenmangel kann eine Ursache für dünner werdendes, strohiges und trockenes Kopfhaar sein. Bei Frauen mit starker Regelblutung kann dies besonders der Fall sein, Blutuntersuchungen sind hier auf jeden Fall anzuraten.
Stumpfes, glanzloses und
dünner werdendes Haar sind ebenfalls oft ein erstes Anzeichen für eine Haarwachstumsstörung bei Frauen.
Als Ursache kommt hier eine Unterversorgung der Haarwurzel mit wichtigen Nährstoffen in Betracht. In diesem Fall bringen äußerlich angewandte Haarmittel wenig, den Nährstoffmangel kann man nur mit einer inneren Behandlung beseitigen, und zwar am besten durch die Einnahme von Präparaten mit fein abgestimmter Mischung an Vitaminen und anderen Vitalstoffen.