DSL immer noch nicht in jeder Stadt
Noch immer sind DSL-Anschlüsse nicht flächendeckend in Deutschland vorhanden. Die Alternativen Anbieter profitieren in diesen Zeiten immer noch, auch wenn DSL-Provider, wie die Deutsche Telekom, stark am nachrüsten sind. Laut FAZ sollten 2006 noch immer 1500 Gemeinden von DSL abgeschnitten sein. Wer heute kein Breitband-Internet hat, ist im Nachteil beim Surfen. Langsames laden von Videos und anderen Multimediainhalten setzen oft schnelle Internetzugänge voraus. Fernsehkabel und Satelliteninternet helfen manchmal weiter.
In Deutschland gibt es 12.657 Gemeinden. Statistisch gesehen besitzten also rund 11,85% Gemeinden ohne Breitbank-Internet. In den Regionen in denen bereits Internet vorhanden ist, wie z.B.
DSL in Köln, haben die bekannten Internetprovider lediglich die bereits vorhandenen Anschlüssen verbessert. So haben bereits Kunden mit langsamen DSL-Zugängen (z.B. DSL 6000) noch schnelleres Internet bekommen. Kunden bei denen noch nicht einmal Light DSL möglich ist, bleiben unberücksichtigt. Der Profit scheint den Unternehmen an vorderster Stelle zu stehen. Während 1.500 Gemeinden vom DSL abgeschnitten sind, haben sogar 2.130 Gemeinden eine schlechte DSL-Versorgung. Das bedeutet, dass dort nur teilweise schnelles Internet über das Telefonkabel möglich ist.
Laut Breitbandatlas sollen die Potentiale für flächendeckendes Internet bereits ausgereizt sein. Unternehmen, wie Vodafone, Alice und die Telekom würden als beim Ausbau der Infrastruktur nicht wirklich Gewinn machen. Kleine Probvider und DSL-Alternativen machen in diesen Gegenden dagegen Profit. So können Kabelkunden auf noch schnelleres Internet als derzeit DSL bietet zurückgreifen, wenn sie das Fernsehkabel auch für Internet nutzen. Die Anbieter Kabel Deutschland, Kabel BW und Unitymedia bieten ihren Kunden zahlreiche günstige Angebote bereits ab 19,95 EUR pro Monat. Wer keinen Kabelanschluss hat, dem bleiben nur noch 2 Möglichkeiten für schnelles Internet: Satelliten Internet und UMTS. Letzteres bietet bereits gute Geschwindigkeiten, speziell auf geräten wie dem neuen Apple iPad oder Notebooks. Satelliten-Internet ist ebenfalls gut, um DSL auch im Dorf zu genießen. Der monatliche Preis ist allerdings doch recht teuer.