Stephanie Kirchner
Droht Deutschland eine Währungsreform?
Sonne - Marskonjunktion am 04.02.2011 exakt um 11:22 (Berlin MET) Nach Wochen der Annäherung kommt es am 04. Februar nun endlich zu dem exakten Zusammentreffen zwischen Sonne und Mars. Da diese gradgenaue Konjunktion nicht so häufig passiert und sich erst Anfang April aus ihrer Verbindung löst, ist sie ein besonderes astrologisches Ereignis, welchem ich Beachtung schenken möchte. Anders als Sonnen- und Mondfinsternisse kann man von dieser Konstellation langfristige Tendenzen ablesen und keine richtungsschnellen plötzlichen Handlungen.
Die finanziellen Schwierigkeiten werden in Deutschland und Europa immer lauter und neben der emotionalen Absicherung sehnt sich jeder nach festen Werten, ... nach etwas was bleibt! Wir wissen alle, dass Deutschland mitten in einem Wandlungsprozess steht und suchen nach Tendenzen und Hoffnungsstrahlen, die unsere wirtschaftliche Lage betreffen.
Dass der Euro keine starke Währung wie die D-Mark war, wussten auch seine Befürworter. Der Grundgedanke einer einheitlichen Währung war ein Versuch innerhalb Europas einen wirtschaftlichen Frieden und Zusammenschluss zu schaffen in der Zeit des kalten Krieges.
Der Werner Plan am 08.10.1970 (auch Werner-Plan geschrieben) war der erste Versuch eines Expertenkongresses unter der Leitung des damaligen luxemburgischen Premierministers Pierre Werner zur Einführung einer Währungsunion in Europa. (Quelle http://www.finanz-lexikon.de/werner plan_783.html )
Nun stellt sich immer häufiger die Frage, ob nicht die D-Mark wieder eingeführt werden soll? Langfristig wird eine erneute Währungsreform sicherlich ein brisantes Thema sein mit dem sich unsere Politiker beschäftigen werden, doch kurzfristig gesehen „nein".
Auch die spannungsreichen astrologischen Berechnungen können hier keine schnelle Lösung anbieten, denn dieser Prozess wird eher zu einem späteren Zeitpunkt umgesetzt werden, als im Hauruckverfahren. Die D-Mark wird nicht wieder kommen! Die D-Mark hat ihre Schuldigkeit getan. Wenn, dann wird ein ähnliches Währungssystem kommen, mit welchem nur innerhalb des jeweiligen Landes gehandelt wird. Doch diese Theorie ist äußerst hypothetisch. Vielmehr ist anzunehmen, dass die führenden wirtschaftlichen Euroländer tatsächlich an dieser Währung festhalten und solche raus kicken, die das wirtschaftliche Wachstum behindern.
Die Erwartungen an eine D-Mark-Einführung würden zu einem wirtschaftlichen Desaster führen, welches vorprogrammiert wäre. Dieses ökonomische Risiko würde man nicht eingehen, dafür sitzt jedem das Hemd näher als die Hose. Mit der Einführung eines Währungssystems, welches sich in der Vergangenheit behauptet und bewährt hat, würde man von diesem System einen Zeitsprung verlangen, der sich nicht nur wirtschaftlich sondern auch kulturell anpassen muss. Die wirtschaftliche Anpassung ist berechenbar, die kulturelle nicht.
Entscheidend für diesen derzeit nicht durchführbaren Rückschritt wäre auch, dass sich hier einige kluge Köpfe erst in Sicherheit bringen wollen, um sich nicht öffentlich zu einem Fehler bekennen zu müssen. Ein weiteres wichtiges Argument ist, dass sich Deutschland vorläufig keine erneute Währungsumstellung leisten kann und außerdem wird kein Politiker aus egoistischen Motiven (wie sie wohl ausgelegt würden) sich aus der Affäre ziehen. Mitgehangen - mitgefangen! Stellen Sie sich vor Deutschland als hauptsächliches Export-Importland zeigt seinen Miteuropäern die kalte Schulter und zieht sich als jahrelanger Befürworter aus dem Eurogeschäft raus - mit wem wollen wir dann noch Geschäfte machen? Ein solcher Schritt hätte einen Wirtschaftskrieg zufolge, den wir uns derzeit nicht leisten können und der unserer allgemeinen Entwicklung nicht dienlich wäre.
Wenn wir das Horoskop vom 08.10.1970 mit den aktuellen Transiten vergleichen, so fällt jedem Astrologen auf, dass der transitierende Saturn sich derzeit im Zeichen der Waage aufhält und mit den Radixplaneten Sonne und Uranus eine Konjunktion bildet. In solchen Zeiten wird natürlich viel umgeworfen. Die alten Muster stehen den neuen Ideen gegenüber und können sich nur halten, wenn sie auf festen allgemeingültigen Grundwerten aufgebaut sind. Das Volk (der Mond) ist von dem idealistischen Grundgedanken nicht mehr so begeistert. War es das überhaupt mal?
Was kann man nun von der herausragenden Konstellation am 04.02.2011 ablesen?
(Zwillingeaszendet, Sonne-Mars-Konjunktion im 10. Haus im Wassermann, Mond im Wassermann, Merkur im Wassermann (Planetenballung), Trigon Saturn (Waage) zu Mars und Sonne vom 6. Haus aus, Jupiter im Quadrat zum Mondknoten und Pluto)
Es wird eine Veränderung auf zwei verschiedenen Ebenen geben. Dabei ist zwar eine Zeit der „Sparsamkeit" zu erkennen, aber keine Armut. Grundsätzlich wird das bestehende System erhalten bleiben, nur wird es reformiert und das mit einer enormen Nachwirkung, die manchmal etwas bedrohlich erscheinen kann.
An das Geld anderer Leute zu kommen wird immer schwieriger. Es ist auch ratsam keine neuen Experimente mehr zu machen, sondern sich auf bestehende Werte und Institutionen zu konzentrieren. Auch wenn der Freiheitsgedanke sehr groß ist und die Tendenz in Richtung Selbstverwirklichung geht, ist ein sicheres „Plätzchen" mehr Wert als ein kühner, heroischer Traum.
Alteingesessene verstaubte Strukturen werden an ihre Grenzen geraten und werden sich entweder komplett auflösen (wie z.B. das Versandhaus Quelle) oder sie werden eine völlige Veränderung erfahren. Dazu gehört auch unser Sozial- und Rechtssystem.
Dieser Artikel wurde von Stephanie Kirchner veröffentlicht: www.spirit-and-life.com