Klinikleiter Ulrich Schultz (rechts) verabschiedet Dr. Sebastian Mundiyanapurath
In der gut besuchten Feierstunde verabschiedeten Klinikleitung und Mitarbeiter der Asklepios-Schloßberg-Klinik ihren Kollegen Dr. Sebastian Mundiyanapurath. Klinikleiter Ulrich Schultz skizzierte den Werdegang des zukünftigen Ruheständlers. Chefarzt Dr. Michael Hartwich und Pflegedienstleiter Udo Franzke lobten den scheidenden Kollegen für sein jahrzehntelanges Engagement für Klinik und Patienten. In einem Schlusswort ging Dr. Mundiyanapurath auf die zahlreichen positiven Veränderungen an der Asklepios-Schloßberg-Klinik während seiner Zeit ein.
Sebastian Mundiyanapurath stammt aus Kerala, einem Bundesland an der Südwestküste Indiens. Im Jahre 1964 kam er nach Deutschland, dort absolvierte er zunächst zunächst ein Studium der Philosophie und Theologie an der Hochschule St. Georgen in Frankfurt, später folgte das Medizinstudium an der Ludwig-Maximilian-Universität in München, dem sich die Facharztprüfung anschloss. Die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt er seit 1986.
Als Arzt wirkte Dr. Mundiyanapurath zunächst im Kreiskrankenhaus der Stadt Norden, danach im psychiatrischen Krankenhaus Hadamar und in der Neurologischen Klinik Bad Salzhausen. 1989 war es dann soweit, dass Sebastian Mundiyanapurath nach Bad König an die Schlossberg-Klinik in den Odenwald kam. Die Dissertation folgte 1998 an der Neurologischen Klinik der Technischen Universität München.
In der neurologischen Frührehabilitation war er 24 Jahre tätig, arbeitete in dieser Zeit an wissenschaftlichen Studien und hielt Vorträge bei Fachkongressen im In- und Ausland. Kontakt zu Berufskollegen aus seiner Heimat hält er über den Indischen Ärzteverein, dessen Vorsitz er lange Zeit innehatte. Weiteres Engagement verbindet ihn auch mit den indischen Kulturvereinen in Frankfurt, Groß-Gerau und München.
Frühzeitig galt das Interesse von Sebastian Mundiyanapurath der Fotografie: Natur- und Landschaftsaufnahmen werden von ihm dabei besonders bevorzugt. Weiteres Hobbys als Ausgleich zum Beruf waren seine Briefmarkensammlung sowie klassische indische und westliche Musik.
Schon in Indien interessierte ihn die Fotografie. Natur- und Landschaftsaufnahmen stehen bei ihm hoch in Kurs. Als Ausgleich zum anstrengenden Beruf sah der Mediziner stets seine Briefmarkensammlung sowie klassische indische und westliche Musik.