Licht und Schatten: Während Dr. Oetker danz auf Käfig-Eier verzichtet, verharren Birkel und Verpoorten sprach- und tatenlos.
Dr. Oetker reagiert auf Tierschutz-Kampagne und verzichtet vollständig auf Eier aus Käfighaltung. Ab Mai 2007 hat der Bielerfelder Nahrungsmittelhersteller den Einsatz von Eiern aus Käfighaltung eingestellt und verwendet nur noch Eier aus Bodenhaltung. Eine Kampagne des Deutschen Tierschutzbundes e.V. in denen mehrere Marken mit Tierquälerei in Verbindung gebracht wurden waren, hat beim Unternehmen zum Umdenken geführt. „Wir haben uns mit dem Deutschen Tierschutzbund ausgetauscht", sagt Rolf Mühlmann, Leiter Öffentlichkeitsarbeit bei Dr. Oetker. Das Unternehmen habe ohnehin den Einsatz von Eiern aus Käfighaltung drastisch gegenüber dem Vorjahr reduziert. Nun folgte das generelle Aus für Batterie-Eier. „Für Belange des Tierschutzes haben wir große Sympathie", so Mühlmann.
Jedenfalls deutlich mehr als die anderen vom Tierschutzbund angegriffenen Marken. Der Nudelhersteller Birkel und der Eierlikör-Produzent Verpoorten versuchen offenbar das Thema auszusitzen. Für eine Stellungsnahme sind die Unternehmen nicht bereit. Und auch beim Tierschutzbund haben sich die Markenhersteller nicht gemeldet, berichtet dessen Sprecher Stefan Seckler. Nun legen die Tierschützer nach: Mit einem Newsletter wird das Eier-Thema weiter gekocht.
Quelle: W&V