Dinner in the Dark
Das
Dinner in the Dark ist ein Erlebnis, was man so schnell nicht vergisst. Denn bei diesem Restaurantbesuch wird der Geschmackssinn besonders auf die Probe gestellt. Nur mit den Bildern im Kopf wird das etwas schwer, denn die Erinnerung an das Essen im Dunkeln wird wohl alles betreffen, außer den Sehsinn.
Die Idee zum Erlebnisessen kam in den 90er Jahren auf und erfreut sich seitdem großer Beliebtheit. Im Gegensatz zum Candle Light Dinner wird nämlich hier auch die letzte Kerze ausgeblasen. Das schwenkt das romantische Dinner in ein aufregendes und erlebnisreiches Abendessen um! Bevor es losgeht wird noch erklärt, wo sich die einzelnen Gegenstände auf dem Tisch befinden. Das funktioniert in etwa so: "Weinglas auf 1 Uhr, Messer auf 3 Uhr und Ihr Mund müsste auf 6 Uhr sein!" Und auch das Essen wird so zubereitet, dass es leicht zu Essen ist. Wer also für kurze Zeit auf das Besteck verzichten will, der kann auch mal per Hand nachhelfen. Das ist zwar nicht die feine Art, jedoch kann man sich sicher sein, dass man dabei nicht erwischt wird.
Das spannende am Dinner in the Dark ist natürlich der Verzicht auf den Sehsinn. Denn das Interessante dabei ist nicht, dass man nun auf seine Augen verzichten muss, sondern dass die anderen Sinne umso mehr gefordert werden. Viele Teilnehmer sind nach dem Dinner in the Dark überrascht wie intensiv sie das Essen geschmeckt haben und wie stark es hilft, in völliger Dunkelheit auf den Hörsinn zu vertrauen. Sehr interessant ist dabei auch, dass das Personal zum Großteil sehbehindert oder blind ist und sich damit um einiges besser in der Dunkelheit zurecht finden, als die Teilnehmer des
Dinner in the Dark. Einzig in der Küche brennt Licht, denn der Koch schafft es dann doch nicht ein 3-Gänge-Menü in der Dunkelheit zuzubereiten.
Wer Lust auf ein Dinner in the Dark hat, sollte am Besten bei einem Erlebnisportal nachschauen. Dort werden meist Gutscheine angeboten, die bei einem der vielen Dinner in the Dark Restaurants in Deutschland eingelöst werden können.