Ein gelungenes Unterwasserfoto
Digitale Unterwasserfotografie ist ein faszinierendes Hobby und liegt voll im Trend. Immer mehr Deutsche verbringen ihren Urlaub in Taucher- oder Schnorchelparadiesen wie die ägyptische Küste, karibische Inseln oder Australien. Natürlich will man diese unvergesslichen Eindrücke unter Wasser gerne fotografieren und mit anderen teilen, aber leider mangelt es oft an der richtigen Ausrüstung, um gute Resultate zu erzielen.
Viele Unterwasserfotografen verlassen sich auf wasserdichte Einwegkameras. Diese Kameras verfügen über einen Film und einfachste Optik und werden nach einmaligen Gebrauch weggeworfen. Während die Bilder über Wasser noch ganz gut werden, sorgen die schlechteren Lichtverhältnisse unter Wasser oftmals für unscharfe, verschwommene Bilder.
Deshalb bieten fast alle namhaften Hersteller mittlerweile eine digitale Unterwasserkamera an. Diese Modelle entsprechen in vielen Details oftmals ihren Geschwistern für den Einsatz im Trockenen, aber sind zusätzlich wasserdicht bis etwa 10 Meter Tauchtiefe. Aufgrund der deutlich besseren Optik dieser Kameras gelingen Fotos auch unter kritischen Lichtverhältnissen, wie man sie unter Wasser bei bewölktem Himmel oder in größeren Tauchtiefen vorfinden kann. Die nahezu unbegrenzte Speicherkapazität von digitalen Kameras ist ein weiterer Vorteil gegenüber den Einwegkameras. Eine digitale Unterwasserkamera kann in einem Tauchgang sehr viele Bilder machen, was bei sich rasch bewegenden Objekten wie Fischen und ständig sich ändernden Lichtverhältnissen wichtig ist. Zurück am Ufer oder Strand kann man die nichts gewordenen Schnappschüsse einfach aussortieren.
Wer schon eine digitale Kamera besitzt, die aber nicht wasserdicht ist, kann sich spezielle Unterwassergehäuse kaufen. Diese schließen die Kamera wasserdicht ab. Unterwassergehäuse sind von ganz preiswert (einfache Plastikbeutel) bis zu hochwertigen Spezialgehäusen, die für ein bestimmtes Kameramodell optimiert sind erhältlich. Gute Unterwassergehäuse erlauben den Zugriff auf alle wesentlichen Kamerafunktionen auch unter Wasser, während einfache Modelle oftmals nur Zugang zum Auslöseknopf gewähren.
Mit der Auswahl der richtigen Ausrüstung kann die Qualität der Unterwasserbilder also deutlich verbessert werden. Noch ein wichtiger Tipp zum Schluss: Es empfiehlt sich, mit der neuen Ausrüstung erst im Trockenen zu üben, denn beim Tauchen oder Schnorcheln muss man sich auf andere Dinge, wie zum Beispiel Auswahl von Motiven, konzentrieren können.
Autor: Gerd Neuburger