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Grüner Tee ist für seine gesundheitsfördernde Wirkung bekannt. Grüner Tee wird gegen vielerlei Krankheiten empfohlen und gilt als wahres Wundermittel für Gesundheit, Schönheit und Ausgeglichenheit. Tatsächlich sind viele der positiven Wirkungen des Grünen Tees sogar wissenschaftlich bewiesen. Grünen Tee gibt es in unterschiedlichen Qualitäten und in vielen Sorten. Die besten Grünentees werden nur aus den jungen Trieben des Teestrauches gewonnen, wachsen in ganz besonderen Lagen und sind dementsprechend rar. Daher kommt es, dass man für grünen Tee zwischen einem Euro und mehreren hundert Euro pro 100 g ausgeben kann. Billiger Grüner Tee, wie er beispielsweise in Form von Beuteltee bei Discountern verkauft wird, hat allerdings mit dem fein ausgewogenen, blumigen Genuss hochwertiger Grüntees nicht mehr viel gemeinsam. Wenn Sie bisher grünen Tee aus gesundheitlichen Gründen probiert haben, seinen Geschmack jedoch nicht mochten, kann dies zwei Gründe haben: Entweder Sie haben einen minderwertigen, günstigen Grüntee gekauft oder aber Sie haben bei der Zubereitung etwas falsch gemacht. Im Gegensatz zu schwarzem Tee toleriert Grüner Tee zu heißes Wasser oder zu lange Ziehzeiten nicht. Falsch zubereitet schmeckt er bitter und kann sogar zu Übelkeit führen, zumindest auf nüchternen Magen genossen.
So wird der grüne Tee richtig zubereitet
Die folgende Anleitung beschreibt die grundsätzliche Zubereitung Grünen Tees. Allerdings lässt sich Grüner Tee auf unterschiedliche Art und Weise zubereiten, in Asien ist seine Zubereitung regional verschieden. Es kommt außerdem auch auf die Teesorten selbst an, denn Wassertemperatur und Ziehzeit variieren von Sorte zu Sorte. Diese Angaben sind normalerweise auf der Verpackung vermerkt.
Zunächst einmal sollten Sie sich über die Wasserqualität für Ihren grünen Tee Gedanken machen. Wohnen Sie in einem Gebiet mit weichem Wasser, können Sie Ihr Leitungswasser für die Zubereitung von grünem Tee verwenden. Kalkhaltiges Wasser schadet seinem Aroma, in diesem Fall ist zu überlegen, einen Wasserfilter anzuschaffen. Alternativ können Sie natürlich auch ein weiches Mineralwasser ohne Kohlensäure verwenden.
Die ideale Wassertemperatur für grünen Tee liegt zwischen 60° und 80 °C je nach Sorte. Einige Hersteller bieten speziell für Teetrinker Wasserkocher mit Temperaturregler an. Ansonsten hilft nur ein Thermometer.
Die Teeblätter sollten in der Teekanne genügend Platz haben, um sich zu entfalten und ihr Aroma freizugeben. Ein Teeei ist nicht geeignet. Mittlerweile gibt es aber auch Teekannen mit Einsätzen, die dem Tee genügend Platz lassen. So sind z. B. auch die traditionellen japanischen Teekannen aus Gusseisen, die leider sehr teuer sind. Praktisch und ebenfalls gut geeignet sind Einwegteefilter aus Papier, die einfach in die Teekanne gehangen werden. Der Nachteil dieser Einwegfilter ist jedoch, dass sie sich für den Mehrfachaufguss nicht so gut eignen.
Je nach Sorte wird Grüner Tee mehrfach aufgegossen, wobei man den ersten Aufguss wegschüttet. Dies gilt vor allem für besonders Kräftige Grünteesorten wie beispielsweise chinesischen Gunpowder. Für den ersten Aufguss schüttet man natürlich nicht die ganze Kanne voll Wasser, man überbrüht die Teeblätter lediglich mit etwas Wasser, wartet einige Sekunden und schüttet den Aufguss dann weg. Besonders feine, milde Grünentees hingegen werden nicht auf diese Weise zubereitet, hier ist auch der erste Aufguss in der Regel trinkbar. Die Ziehzeit von grünem Tee beträgt je nach Teesorte zwischen einer und 4 min. Sie können und sollten Ihren grünen Tee mehrfach aufgießen, da er erst ab dem dritten Aufguss sein Aroma voll entfaltet. Dies sollte bei der Bemessung der richtigen Menge Teeblätter und Wasser bedacht werden. Möchten Sie beispielsweise vier Tassen grünen Tee trinken, reicht ein Teelöffel völlig aus, brühen Sie ihn ganz einfach viermal hintereinander auf.
Eva Otter