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Die wirtschaftlichen Probleme in Nicaragua treffen vor allem die Kinder

Autor: csideutschland | Erstellt am: 08.01.2009 | Gelesen: 1565
Kategorie: Politik - Gesellschaft & Soziales | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Der Präsident von Nicaragua, Daniel Ortega, wirft den USA und der EU

"Die USA und die Europäische Union wollen eine Wirtschaftsblockade gegen Nicaragua verhängen, wie sie bereits gegen Kuba besteht", sagte Daniel Ortega auf dem Gipfel der Staaten Lateinamerikas und der Karibik. am 17.12.2008.

Der schwelende Streit zwischen den USA und Nicaragua gipfelte mittlerweile in der Drohung der USA, Nicaraguas mit der Streichung der Finanzhilfen. Der aktuelle Grund der Überwerfungen sind angebliche Manipulationen bei den Kommunalwahlen in Nicaragua

Obwohl die nicaraguanische Wirtschaft extrem von Finanzhilfen aus den USA und der EU abhängig ist, sagte Ortega, sein Land werde unter keinen Umständen auf die Forderungen der "kapitalistischen Tyrannen"eingehen.

Die USA wollten Nicaragua eine Hilfe von 175 Millionen Dollar zur Verfügung stellen. Weitere 75 Millionen Dollar sollten aus der EU kommen. In den vergangenen 17 Jahren stellten die USA Nicaragua über eine Milliarde Dollar Hilfe zur Verfügung.

Den Preis für diese Verstimmungen zahlen die Armen in Nicaragua und hier die schwächsten, nämlich die Kinder. Nicaragua hat die größte Pro-Kopf-Verschuldung der Welt, es ist das zweitärmste Land in Lateinamerika, die Arbeitslosigkeit beträgt um die 70 %, 50 % der Bevölkerung eben in extremer Armut. Nicaragua heute nach Haiti, das zweitärmste Land in Lateinamerika.

Über 50% der nicaraguanischen Bevölkerung ist unter 14 Jahre alt. Straßenkinder stellen einen großen Teil davon. Dort, wo Hilfsprogramme diesen Kindern nicht helfen erfasst der Teufelskreislauf der Armut, diese Kinder ständig neu.

CSI setzt sich seit den 1980er Jahren für Menschenrechte in Nicaragua ein. Die von Menschen verursachte krasse Armut veranlasste CSI, Kindern aus den unterdrückten sozialen Schichten auch materielle Hilfe zu bieten. Seit 1996 unterstützt CSI die soziale Arbeit der Karmeliter Schwestern in Santa Rosa (Managua) und Tipitapa. Dieses Projekt lindert die Armut und gibt der Bevölkerung neue Hoffnung.

Um weiter diesen Menschen helfen zu können, ist die CSI auf die Unterstützung von Spendern angewiesen. Unter www.kinderhilfe-nicaragua.de informiert CSI über die Projekte in Nicaragua.

CSI ist die Abkürzung von Christian Solidarity Interantional, einer christlichen Menschenrechtsorganisation.
Christian Solidarity International hilft seit 1977 verfolgten Christen in aller Welt.

CSI-Deutschland gemeinnützige GmbH GF: Ingrid Seigis
Postfach 210339
80673 München
Telefon 089-58 99 75-50
Telefax 089-58 99 75-51

Pressekontakt/Öffentlichkeitsarbeit:
Thomas Gross
Thomas.gross@csi-de.de
 
 
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