Zwischen früher und heute liegen oft Welten! Aus seiner Kindheit erinnert man vielleicht Wäschereien, aus denen dicke Dampfschwaden drangen. Es roch streng nach Bleichmitteln und Waschpulver und man machte einen großen Bogen um das Geschäft - es sei denn Mama schickte einen mit schmutziger Tischwäsche dahin.Heute sind
Wäschereien moderne Dienstleistungsbetriebe, ohne die wir nicht mehr auskommen könnten. Statt jedem großen Betrieb eine eigene Wäscherei zuzuordnen, nutzt man heute das sogenannte Outsourcing. Man sucht sich eine Wäscherei, die exakt die Dienstleistungen bietet, die man benötigt. So kann man sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren und manches seinen Zulieferbetrieben oder Dienstleistern überlassen. Nehmen wir einmal als Beispiel ein modernes Krankenhaus oder ein Hotel mit 1000 Betten in einer Messestadt. Was in diesen beiden Betrieben an Wäsche anfällt, ist enorm! Im Krankenhaus wird zum Teil sogar sterile Wäsche benötigt, die eine Sonderbehandlung braucht. Im Hotelbereich wie im Krankenhaus geht es um größtmögliche Hygiene und blütenreines Weiß! Ein Hotel kann natürlich auch auf andere Farben setzen - aber die Tischwäsche ist häufig noch weiß gehalten. Manche Hotels bieten eine eigene Wäscherei. In der Regel nutzt man aber die Dienstleistungen einer externen Wäscherei. Der Kunde kann in erstklassigen Hotels seine Wäsche am Abend abgeben, um sie am Morgen frisch gereinigt und gebügelt wieder in Empfang zu nehmen. Diesen Extraservice ermöglicht eine Wäscherei, die auch nachts arbeitet.
Textile Dienstleistungen im Wäschereibedarf sind also heute weitaus spezifischer als in früherer Zeit.
Eine
Wäscherei ist heute ein Betrieb, der nicht nur Schmutziges wieder sauber macht. Man bietet oft auch Zusatzleistungen, die das eigentliche Kerngeschäft ergänzen. So kann eine Wäscherei beispielsweise auch Mietwäsche und Leasingwäsche anbieten. Im Hotelbereich könnte es beispielsweise bei Banketten, Konzerten, Messen oder Kongressen zu einem erhöhten Bedarf an Wäsche kommen, die man dann entleiht oder least. Damit spart man sich, einen Vorrat unbestimmter Größe jederzeit vorzuhalten. Benutzt man ihn nur gelegentlich, müsste man ihn nämlich trotzdem sauber halten - ein teurer Spaß und zudem eine Mehrbelastung, die man sich gerne schenkt. Mietwäsche oder Leasingwäsche sind daher zwei Serviceangebote, die dem Bedarf am Markt gerecht werden. Sie entheben einen der Notwendigkeit, totes Kapital anzuhäufen. In der Wäscherei ist dieses Kapital hingegen lebendig, denn es kann jederzeit von vielen genutzt werden. Moderne Wäschereien schaffen so einen Zusatznutzen, der ihre Angebotspalette erweitert und dem Kunden neue Möglichkeiten eröffnet. Diese Dienstleistung ist ungleich billiger, als wenn man sich die benötigte Wäsche selber angeschafft hätte. Natürlich braucht ein Hotel trotzdem noch eine Menge Hotelwäsche - aber eben nur halb so viel wie es sonst vorhalten müsste. Das Gleiche gilt im Krankenhausbereich.
Viele
moderne Wäscherei-Dienstleister bieten sogar Schmutzfangmatten samt ihrer Reinigung oder Mietberufsbekleidung. Andere vermieten Waschautomaten. Das erweiterte Profil von Wäschereien als moderne Dienstleister kann sehr unterschiedlich sein. Daher ist es nötig, dass man die gebrauchten Dienstleistungen ermittelt und erst dann einen passenden Dienstleister im Wäschereibereich sucht. Eine Wäscherei benötigt ja bestimmte Maschinen, wenn es um sterile Wäsche geht oder ein größeres Lager, wenn es um Mietwäsche gehen soll. Eine kleine Wäscherei im Stadtviertel kann nicht dieselben Leistungen stemmen wie ein Großbetrieb mit vielen Mitarbeitern, der rund um die Uhr arbeiten kann. Zudem wird oft ein Abhol- und Zulieferservice notwendig sein, damit der Nutzer die Dienstleistungen ohne Verzögerungen in seinen eigenen Abläufen genießen kann. Zu den typischen Kunden einer Großwäscherei können neben Hotelbetrieben und Krankenhäusern auch Altenheime oder Firmen gehören. Auch als Privatmensch kann man die Dienstleistungen einer Wäscherei selbstverständlich nutzen. Heutzutage ist der Gang dorthin angenehm. Manchmal sind die vergangenen Zeiten eben nicht die besseren...
Sebastian Schweyen
www.waescherei-suche.de