Fußbodenheizung vor dem Fliesen verlegen © Rainer Sturm – pixelio.de
Es ist bereits Mitte November, der Winter steht vor der Tür und es wird von Tag zu Tag kälter. Die meisten Haushalte haben bereits vor Wochen zu heizen begonnen. Herkömmliche Heizkörper, die an der Wand angebracht werden, können einen Raum zwar mehr oder weniger gut beheizen. Allerdings wird dabei nur die Raumluft erhitzt, Wärme und Böden bleiben weiterhin kalt, sofern sie nicht in unmittelbarer Nähe zum Heizkörper liegen. Dabei sind kalte Füße besonders unangenehm: Wintersportler wissen, dass sobald die Füße einmal kalt sind, auch der restliche Körper friert. Immer mehr Menschen wünschen sich daher eine
Fußbodenheizung.
Der nachträgliche Einbau einer Fußbodenheizung in ein Haus oder in eine Wohnung ist aber leider relativ aufwendig und mit hohen Kosten verbunden. Immer muss der gesamte Fußbodenbelag vollständig entfernt werden, bevor die Fußbodenheizung eingebaut werden kann. Deshalb sollte man sich am besten schon vor dem Einzug in ein neues Heim Gedanken über eine neue Fußbodenheizung machen. Dann bereitet der Einbau der Fußbodenheizung keine großen Probleme und kann von einem geschickten Heimwerker sogar im Alleingang durchgeführt werden.
Fußbodenheizungen haben sich in den letzten Jahrzehnten extrem weiterentwickelt. Ihnen hing jahrelang der Ruf nach, nicht so effektiv wie herkömmliche Wandheizungen zu sein. Dies ist heute aber nicht mehr der Fall: Moderne Fußbodenheizungen können bei geeignetem Bodenbelag einen Raum innerhalb von nur dreißig Minuten komplett aufheizen. Es ist allerdings wichtig zu wissen, dass nicht alle Fußbodenbeläge mit einer Fußbodenheizung kompatibel sind:
Fliesen sind dabei definitiv die beste Wahl, schließlich fördern sie den Wärmeaustausch. Somit beschert eine Fußbodenheizung nicht nur dauerhaft warme Füße, sondern schont auch den Geldbeutel und die Umwelt.
Redaktion: Martina Baader