Beim
Webhosting handelt es sich um einen Internet Service, der es einzelnen Personen, Unternehmen oder Organisationen ermöglicht, deren eigene Internetseite im World Wide Web zugänglich zu machen. So genannte Web Hosts sind Firmen, die Platz auf einem Server zur Verfügung stellen, so dass der Kunde diesen gegen Gebühr nutzen kann. Webhosts bieten manchmal auch Internetzugang an. Dann fungieren sie gleichzeitig als Provider.
Die Bandbreite an Webhosting Services variiert stark. Einfachste Form ist das Hosting einer persönlichen Hompage oder kleinerer Datenmengen. Diese Files werden in der Regel über File Transfer Protocol (FTP) oder eine Webschnittstelle auf den Server geladen. Manche Anbieter stellen solche Dienste auch kostenlos zur Verfügung, dann allerdings häufig mit Werbeeinblendungen. Website Hosting für Unternehmen dagegen ist kostenaufwändiger. Während Single Page Hosting für eine einfache Homepage völlig ausreichend ist, benötigt eine komplexere Website, wie sie Unternehmen oft pflegen, ein deutlich größeres Webhosting-Paket, das auch Features wie Datenbank-Support und App Entwicklungsplattformen wie zum Beispiel PHP, Java, ColdFusion oder ASP.NET beinhaltet. Diese geben den Kunden die Möglichkeit, eigene Scripts zu verfassen oder zu installieren, wie etwa Foren oder Content Management Systeme- Für Betreiber von e-shops beispielsweise ist aus eine Verschlüsselung durch Secure Socket Layer (SSL) sinnvoll.
Gutes Webhosting bedeutet, dass die zur Verfügung gestellten Server verlässlich funktionieren und kaum Ausfallzeiten haben. Das ist für das Business vieler Kunden unabdingbare Voraussetzung. Fällt ein Server einmal aus, ist ein Restart notwendig oder eine Instandsetzung der Hosting Umgebung. Die meisten Web Hosting Services bieten in so genannten Service Level Agreements (SLA) eine Art "Entschädigung" in Form reduzierte Hosting Gebühren an, sollte es einmal zu einem Serverausfall kommen oder Performance Ziele nicht erreicht werden.
Folgende Arten des Webhostings gibt es u.a.:
1. Kostenfreies Webhosting
Mit stark eingeschränktem Support und meist durch Sponsoring oder Werbung.
2. Shared Webhosting
Das heißt, eine Website teilt sich einen Server mit vielen anderen Sites. Diese Art von Webhosting gibt es nur gegen Gebühr, wofür man allerdings auch professionellen Support und zahlreiche Zusatzfeatures erhält.
3. Managed Hosting Service.
Hier bekommt der User zwar seinen eigenen Webserver, erhält jedoch nicht die völlige Kontrolle über diesen. Dies wird deswegen so gehandhabt, weil die Hosting Firma eine hohe Qualität und Performance garantieren möchte und Konfigurationsproblemen, die ein User verursachen könnte, hätte er die komplette Kontrolle, aus dem Weg gehen möchte.
4. Home Server.
Diese Lösung bedeutet schlicht, dass man selbst bei sich zu Hause oder im eigenen Firmengebäude Servermaschinen stehen hat, damit eine oder mehrere Websites hostet und die einzelnen Rechner mit dem Server per Breitband verbindet.
Daneben gibt es eine Reihe weiterer Webhostingtypen, wie etwa Cloud Hosting, Clustered Hosting oder Grid Hosting.
Für den Verbraucher bedeutet dies, zunächst einmal abzuwägen und einzuschätzen, welche Form von Webhosting für ihn empfehlenswert ist. Solche Erwägungen sollten die Server und Scripting Software mit einbeziehen sowie das Betriebssystem, mit dem man arbeitet. Die meisten Hosting Provider bieten Linux-basiertes Webhosting an, da dieses ein breites Software-Spektrum umfasst. Selbstverständlich kann auch Windows Hostingplattform sein. Viele Webhosting Pakete beinhalten auch ein Content Managment System, so dass sich der Endverbraucher ohnehin nicht allzu große Sorgen um die technischen Aspekte machen muss.