Die SPAM-Probleme mit der elektronischen Post
Die Zeiten, in denen man bei der Erwartung eines wichtigen Briefs mit einen Briefkastenschlüssel in der Hand vor die Haustür ging und nachgesehen hat, ob der Postbote etwas für einem in dem Blechkasten gelassen hat, sind mittlerweile größtenteils vorbei. Überall ist die elektronische Post der bevorzugte Weg der Kommunikation. Schnell, einfach und kostenlos kann hier jeder seine Informationen von A nach B senden. Und das Beste dabei ist, dass es auch kostenlos ist.
Dennoch bringt das neue Zeitalter der Kommunikation auch seine ganz eigenen Probleme mit sich. So muss man sich gerade bei empfindlichen Informationen in der elektronischen Post die Frage stellen, wie sicher ist diese Technik eigentlich. Und das geht weit darüber hinaus, das Login-Passwort mit der Zuverlässigkeit eines Briefkastenschlüssels zu vergleichen. So ist heute die Art und Weise, wie E-Mails beim versenden verschlüsselt werden eine immer häufiger gestellte Frage. Und dieser Trend wird sicher nicht so bald abreißen.
Ein weiteres großes Problem der elektronischen Post sind die eingeschleppten Parasiten, die dem Computer schnell arg zu schaffen machen können, wenn sie nicht entdeckt werden. Viren und Trojaner können sich ohne Probleme auch per E-Mail verbreiten und so gehört heute ein Firewall und ein Virenschutzprogramm zu jeder verantwortungsvollen Nutzung des Internets. Bei so manchem E-Mail-Service gehört inzwischen bereits ein Virenschutzprogramm direkt zum Portal dazu, so dass elektronische Post direkt beim Empfang nach schädlichen blinden Passagieren durchleuchtet wird.
Zuletzt gibt es da noch das Problem, das wohl jeder kennt. Während der durchschnittliche Nutzer sich recht wenig um Datenverschlüsselung in Mails kümmern muss und sich mit einem einfach Download recht effizient vor Viren schützen kann, gibt es eine Erscheinung, die wohl jeden Nutzer ärgert: Spam-Mails. Ob nun alberne Kettenbriefe, zwielichtige Angebote oder Werbung für ein
Online Casino; viel zu oft muss man sich durch ungewünschte Post im Eingangsfach klicken. Zum Glück gibt es auch hier allerhand Vorkehrungen die man treffen kann, um den Spam zu minimieren. Allen voran leisten hier Postfachintegrierte Spamfilter gute Arbeit. Sollte das nicht reichen, müssen Vorrichtungen wie White- und Blacklists her, die manchen E-Mail-Quellen den Posteingang untersagen und anderen erlauben.
Aber wie bei jedem beliebten und wachsenden Kommunikationsmittel steht auch das Phänomen der elektronischen Post nicht still und verändert sich ständig. So werden manche Probleme bald ein für alle mal gelöst sein und andere, neue auftauchen.
Lena Koch