Die Sonnentöchter
....die Große Mutter...Du trägst sie in dir, eine noch im Werden begriffene weise Frau, die das scheinbar Unlogische, aber äußerst Nützliche sowie die großen Fähigkeiten der tiefen Psyche miteinander verknüpft.
Clarissa Pinkola Estés
Zitat aus „Der Tanz der Großen Mutter", Wilhelm Heyne Verlag, München, 2007
Die Sonnentochter Prinzessin Sonnenschein, erlebt ihre Umwelt als gefühllos, kalt und unfruchtbar und macht sich Gedanken, wie dem Abhilfe zu leisten wäre. Eine Begegnung mit einem Mann, dem Prinzen Diamant, ein Sohn des Mondes, ermuntert sie den gefährlichen Weg durch die Unterwelt zu gehen. Die Ansichten und Ziele dieses Mannes decken sich mit den Ihrigen, er ist jedoch zu Beginn der Geschichte handlungsunfähig, so dass sie ihm helfen will.
Auf ihrem Weg hat sie viele Gefahren zu bestehen und mehr als einmal gerät sie dabei in höchste Lebensgefahr. Getragen von der Energie der Liebe und unter Mithilfe ihrer Röcke, welche den Mythos der großen Muttergöttin aufgreifen, gelingt es ihr zum Schluss im Reigen mit anderen Sonnentöchtern den geliebten Prinzen zu befreien und ein Königreich zu gründen – das ewige Königreich der Liebe und Fruchtbarkeit, das wiedergefundene Paradies.
Welchen Nutzen und Sinn hat die heutige Kunst?
Eine Betrachtungsweise wäre dass sich die Kunst, nicht überall jedoch vielfach, von ihren Ursprüngen, der griechisch geprägten Karthasis, entfernt. Außerdem ist zu vermissen die integrierende Aussagekraft, oft gilt ein entweder oder. Entweder man erreicht damit den bildungsbeflissenen Bürger oder den so genannten kleinen Mann von nebenan. Es geht da eine enorme Spaltung zwischen ernster Kunst und leichter Muse durch das Land, wobei häufig das eine auf Kosten des anderen lebt.
Hier schaltet sich das Märchen „Die Sonnentöchter" ein. Märchen, psychologische Interpretation, Hör-CD. Ein Werk auf allen Ebenen. Zu bestellen beim Verlag TD Textdesign.
Es gilt die Kunst integrativer zu sehen, jede Kunst sollte diesem Anspruch genügen, wenn sie nicht zur eitlen Selbstdarstellung oder zum ausschließlich gefüllten Geldbeutel degeneriert ist. Damit begründet sie ihre schöpferische Aussagekraft, der sich unsere Crew gewidmet hat. Auch geht es um einen Mann, dessen Thesen gegen Krieg und Folter, Umwelt- und Tierausbeutung, gegen Machtspiele und Selbstentfremdung vom Menschsein endlich Gehör finden sollten, nicht weil er eitel der Doktor der Doktoren ist, sondern weil er ganz zutiefst wesenhaft erfasst hat, „Wie zu leben wäre", dies ist auch der Titel eines seiner vielen Bücher, erschienen bei HERDER Spektrum: Dr. Eugen Drewermann.
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