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Die skurrilsten Funde aus dem Fundbüro

Autor: Provocateur | Erstellt am: 28.05.2011 | Gelesen: 491
Kategorie: Politik - Gesellschaft & Soziales | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Was die Deutschen an skurrilen Gegenständen verlieren

Passieren kann es allen mal und wenn es passiert, ist es sehr ärgerlich und teuer doch kein Weltuntergang - es geht um den Verlust der Geldbörse, des Telefons oder in oft auch ganz andere-, skurrile Gegenstände.

Immer und überall kann es passieren, aus Unachtsamkeit oder da man gerade unkonzentriert ist; man verliert geliebte und teure Gegenstände in einem öffentlichen Verkehrsmittel, in einem Cafe oder auch mitten in der Fußgängerzone; doch was passiert, wenn es einmal dazu gekommen ist? Die Bevölkerung verlieren jährlich mehr als eine halbe millionen Wertgegenstände, von Geldbörsen, Handys mit Vertrags- oder Prepaid Karten, Schlüsselbunde bis hin zu höchst kuriosen Gegenständen wie Rollstühlen, Gebissen oder auch Gartenbänken. Diese werden von ehrlichen Bürgern bei den Fundbüros abgegeben und warten vergeblich auf ihre ursprünglichen Besitzer, denn nur etwa ein Drittel der abgegebenen Gegenstände werden auch tatsächlich wieder abgeholt, weil nicht viele mit der Ehrlichkeit der Finder rechnen, doch diese ehrlichen Finder gibt es mehr als gedacht. In Hauptstadt wurden beispielsweise 5,5% mehr Fundgegenstände abgegeben als im letzten Jahr und von diesen werden nicht einmal ein Viertel wieder von den Besitzern abgeholt. In der Hansestadt Hamburg werden jährlich in etwa 40 bis 50 Tausend gefundene Gegenstände abgegeben und aufbewahrt, jedoch ähnelt auch hier die Quote der Abholungen nur dem deutschen Durchschnitt mit ca. 30%.

Was ehrliche Finder an skurrilen Dingen im Fundbüro abgeben

Die am häufigsten abgegebenen Dinge in deutschen Fundbüros sind eine große Anzahl Handys, Brieftaschen, Schlüssel, Regenschirme, aber auch Laptops, Taschen und Goldschmuck. Doch es gibt auch eine große Anzahl kuriose Gegenstände, wie beispielsweise einer Buddha-Statue aus Gold, die im Bonner Fundbüro abgegeben wurde und noch immer auf ihren Besitzer wartet. Neben zahlreichen Radkappen, Stoßstangen und Fahrrädern wurde in Bösperde auch eine Gartenbank im Fundbüro abgegeben; woher das schöne Stück stammt, blieb ungeklärt. Abgegeben wurden auch skurrile Gegenstände wie Gebisse, Beinprothesen, Schuhe, Unterwäsche, Tiere, Schmuck, Messer, Skelette, Blutdruckmessgeräte, Diamantringe, professionelle Digitalkameras und Kostüme. Ehrlichkeit lohnt sich Nicht selten kommt es vor, dass nicht nach dem verlorenen Gegenstand gesucht wird, da nicht damit gerechnet wird, dass die Menschen nicht ehrlich sind und die Gegenstände in die Fundbüros geben.doch steigt die Zahl der ehrlichen Menschen an und diese werden auch belohnt, denn jeder Finder hat laut Gesetz das Recht auf angemessenen Finderlohn. Laut Gesetz kann man bei Fundstücken, die einen Wert bis 500€ haben, 5 Prozent Finderlohn verlangen, bei Gegenständen, die teurer sind, sind es 25€ und 5 Prozent von dem über 500€ liegendem Wert. Jedoch kann von diesem Anrecht nur ab einem Wert von 50€ Gebrauch gemacht werden. Bei Gegenständen, die auf der Straße oder auf öffentlichen Plätzen gefunden werden, steht dem Finder nach einer Wartezeit von 6 Monaten das Fundstück zu.
 
 
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