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Das Windhunderennen und das sogenannte Coursing ist für einen normalen Windhund eine schöne Abwechslung und gehört im Grunde auch mit zur regelmäßigen Tätigkeit eines Windhundhalters. Jene, die an professionellen Windhunderennen teilnehmen, sehen dabei meistens nicht nur das Preisgeld, sondern auch die Bewegung des Hundes, die er braucht, um gesund zu bleiben. Jedoch hat ein Windhunderennen in manchen Ländern auch so seine Schattenseiten.
Innerhalb von Deutschland gibt es so etwas wie das professionelle Windhunderennen nicht. Hierzulande wird ein solches Rennen jedoch meistens im Rahmen von hobbymäßigen Vereinen veranstaltet, bei denen aber das Coursing im Vordergrund steht, oder aber zum Spaß, ohne jeglichen Wetteinsatz. In anderen Ländern, wie der USA, geht das Windhunderennen andere Wege. 3 Milliarden Dollar pro Jahr wurden bislang an kommerziellen Einnahmen genannt.
Unterdessen ist die Haltung der heißgeliebten "Sieger" eine ganz andere. Viele Hunde sind in regelrechten Rennställen zu Hause. Dort fristen sie ihr Leben nicht innerhalb der geliebten Familie, sondern in einem Käfig. Gehalten werden sie grundsätzlich mit Maulkörben, die ihnen nur innerhalb der Fütterungszeiten abgenommen werden. Ein Züchter, der es hauptsächlich auf die Fähigkeit seiner Tiere abgesehen hat, verkauft die nicht tauglichen Hunde oder tötet sie, nachdem sie erfolglos geworden sind. Wenn die Erfolgsrate für ihn nicht mehr reicht, wird der Hund ausgesondert. Um sich jedwede weiteren Kosten zu sparen, werden die Hunde nicht selten ertränkt, aufgehängt, erschlagen oder erschossen. Neben den USA sind auch andere Länder in dieser Praxis tätig.
Innerhalb der Medien wird dieses Thema auch immer wieder heiß diskutiert.
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