Ferienhausurlaub mit Sauna in Skandinavien
In den skandinavischen Ländern hat die
Sauna eine lange Tradition, ob in Finnland, Norwegen, Schweden oder Dänemark, in fast jedem Haus befindet sich eine Sauna. Auch bei
Ferienhäusern und
Ferienwohnungen finden
Urlauber in Skandinavien oft eine dazugehörige Sauna.
Luxuriöse Ferienhäuser verfügen neben der Sauna auch oft über einen Pool, Whirlpool und Ruhebereiche. Urlauber sollten bei der Anmietung dieser Häuser die Nebenkosten im Blick halten. Neben der Ferienhausmiete ist oft ein nicht unerheblicher Anteil an Nebenkosten zusätzlich zu entrichten. Eine große Auswahl an luxuriösen
Ferienhäusern mit Sauna und Pool finden Urlauber in
Dänemark.
Die Sauna ist mittlerweile auch Standardausstattung der meisten Hotels, nicht nur in
Skandinavien, sondern in ganz Europa. Gerade Kur- und Wellnesshotels bieten oft ganze
Saunawelten, die dann meist aus Trockensauna, Biosauna, Dampfbad und Warmluftbad bestehen. Daneben warten moderne
Wellnesshotels mit zusätzlichen
Beauty- und Wellnessanwendungen und weitläufigen Badelandschaften auf.
Grundsätzlich sollte man vor dem ersten
Saunagang duschen und sich gründlich abtrocknen. Die Haut sollte trocken sein, damit das Schwitzen nicht verzögert wird. In einer Sauna ist die Hitze ungleich verteilt, auf der unteren Bank ist die Temperatur am niedrigsten und auf der oberen Bank ist die Temperatur am höchsten. Deshalb sollte man am Anfang des Saunagangs die untere Bank wählen und so den Körper langsam an die Temperatur gewöhnen. Saunagänge sollten zwischen 8-15 Minuten betragen. Nach jedem Saunagang sollte man sich erst an der frischen Luft abkühlen und erst danach kalt duschen bzw. im Tauchbecken sich abkühlen. Danach gilt es eine mindestens 15-Minuten dauernde Ruhephase einzulegen bevor man mit dem nächsten Saunagang beginnt. Insgesamt empfehlen sich
drei Saunagänge.
Durch einen
Aufguss kann man die gefühlte Temperatur in der Sauna erhöhen. Hierbei wird Wasser über die erhitzten Steine gegossen, die den Saunaofen umgeben. Dies führt zu einer kurzzeitigen Erhöhung der Luftfeuchtigkeit.
Das
Dampfbad ist eine Variante der Sauna. In einem Dampfbad herrschen niedrigere Temperaturen und eine höhere Luftfeuchtigkeit. Die Römer nannten diese Bäder Caldarium, die Türken Hamman und die Russen Banja. Neben der Haussauna gibt es auch in ganz Europa auch öffentliche Bäder, die oft auf eine jahrhundertealte Tradition zurückblicken. Gerade Römer und Türken errichteten nach der Eroberung und Besetzung fremder Gebiete immer öffentliche Badeanstalten mit Saunen und Dampfbädern. So sind zum Beispiel in Ungarn , welches lange Zeit von den Türken besetzt war, sind heute noch Badehäuser aus der Türkenzeit in Betrieb. Besonders schöne Bäder findet man in den ungarischen Städten Budapest und Eger.
Autor Andreas Szöllösi