Als die vier Briten Tom Meighan, Sergio Pizzorno, Chris Edwards und Ian Matthews im Jahre 1997 ihre Band Kasabian gründeten, hätten Sie wohl nie gedacht, dass sie eines Tages die Dancefloors der Indie-Clubs und große Festivalbühnen entern würden. Der Name der Band, die sich ursprünglich Saracuse nannte und bereits nach kurzer Zeit in Kasabian umbenannte, ist an die berüchtigte Linda Kasabian aus der Chales Manson Family angelehnt. Musikalisch vermischt die Band clever die alten Roots britischer Legenden wie der Stone Roses mit Elektro-Elementen und Einflüssen der 80er New-Wave Welle aus England.
Bereits wenige Jahre nach der Bandgründung wurde ihre erste Demo in diversen Blogs gelobt und angepriesen. So dauerte es auch nicht lange, bis die ersten Plattenfirmen auf die jungen Briten aufmerksam wurden. Die Band veröffentlichte im Jahre 2004 ihr erstes Album, das sie schlicht "Kasabian" taufte. Mit dem Album stiegen Kasabian bis auf Platz 4 der britischen Charts und feierten auch im Ausland große Erfolge. Insbesondere der Song "Club Foot" wurde zum großen Hit und einer weltweiten Fussballhymne. Die Band widmete "Club Foot" dem tschechoslowakischen Studenten Jan Palach, der sich 1968 als Protest gegen die Niederschlagung des Prager Frühlings selbst verbrannte. Im Anschluss an die Veröffentlichung ihres Debüts, folgten weitere erfolgreiche Singles und Indie-Hits.
2006 kam es zum überraschenden Ausstieg des Keyboarders Chris Karloff, doch die Band setzte die Arbeit am zweiten Album unbeeindruckt fort und veröffentlichte das Ergebnis "Empire" am 28 August 2006. "Empire" stieg bereits in der ersten Woche auf Platz 1 der britischen Album-Charts ein und Kasabian wurden als Support von Rockgiganten wie U2 und den Rolling Stones gefeiert. Dabei blieb die Band ihrem Stil treu, baute jedoch das ungeheure Facettenreichtum noch weiter aus. Im Jahre 2009 folgte "West Ryder Pauper Lunatic Asylum". Das Album konnte ohne Schwierigkeiten die Charts stürmen und Kasabian wurden wieder zu Dauergästen der Dancefloors. Die Band gehört zu den Abräumern der vergangenen Brit Awards, NME Awards und Q Awards. Insbesondere in der Kategorie der besten Liveband konnten Kasabian bereits zahlreiche Preise abstauben. 2011 war die Band beim Berliner Musikfernsehsender tape.tv zu Gast und in Zusammenarbeit mit dem ZDF wurde die Social Music Show on tape live ins Internet gestreamt. Diese und zahlreiche andere on tape Sendungen können auf
www.tape.tv/format/ontape angeschaut werden.
2011 feierten Kasabian mit dem Album "Velociraptor!" ihr gefeiertes Comeback. Das Album stieg auf Platz 1 der englischen Charts ein. Das Album klingt wieder wie eine Symbiose aus Primal Scream und den Stone Roses und rückt die Band mit ihrem lauten Rock und großen Gesten wieder in den Mittelpunkt der Musikwelt.