Risiken steuern und limitieren
Die Risiken selbst lassen sich u.a. durch das Ausmaß der voraussichtlichen Schadenswirkung und negativen Zielabweichungen verknüpft mit deren Eintrittswahrscheinlichkeit charakterisieren. Wer Risiken identifizieren, messen, limitieren und steuern kann, ist in der Lage, Risiko zum positiven Standortfaktor zu machen und hieraus gegebenenfalls sogar in seiner Entwicklung Kapital zu schlagen. Wer Risiken besser und schneller als andere einschätzt und entsprechend reagiert, kann sich dadurch Vorteile sichern.
Das aktive Management von Risiko hat wesentlichen Anteil am Standorterfolg. Die Aktualität und Qualität der verwendeten Methoden ist von zentraler Bedeutung nicht nur für einzelne Maßnahmen und Aktionen, sondern für das Gesamtpotenzial des Standortes. Von der Gegenwart ausgehend können in einer Lageanalyse Wahrscheinlichkeitsgrade ermittelt werden, nach denen sich sowohl interne als auch externe Einflussfaktoren innerhalb der nächsten Zeit verändern werden.
Es wird ein Entwicklungsverlauf aufgezeigt, der zu einer bestimmten Zukunftssituation führt: jeweils unter der Annahme, dass die Einflüsse heute geltender Tatbestände mit fortschreitender Zukunft immer mehr abnehmen werden. Während in den Strukturen der Gegenwart Störereignisse meist noch keine Rolle spielen, nehmen mit zunehmender Erweiterung dieses Zukunfts-/Zeittrichters gelichzeitig die Ungewissheit von Informationen und damit auch die Unsicherheit hinsichtlich des Eintreffens von Voraussagen zu: in der ganz weiten Zukunftsferne wird nahezu alles möglich.
Vgl. Becker, Jörg: Strategischer Potenzial-Check des Standortes, ISBN 9783837049787.Hierfür kann eine Standortbilanz auf einer methodisch durchgängigen Systematik so aufgebaut werden, dass sie gleichzeitig Denkweisen von zahlenorientierten Investoren und Entscheidern entgegenkommt.
Vgl. Becker, Jörg: Non-Financial Standortbilanzen für Wirtschaftsförderer und Standortentscheider, ISBN 978 3 8370 6240 3.Bei unterschiedlichen Entscheidungsebenen, Zuständigkeiten, Raumbezügen, Datenbeständen und Planungskompetenzen fördern Standortbilanzen aufgrund einheitlicher Analyse- und Bewertungsmethoden die Kommunikationsfähigkeit zwischen allen Beteiligten an Standortprozessen.
U.a. geht es dabei um folgende Einzelpunkte: eine Standortbilanz maßgeschneidert zusammenstellen, Zusammenstellung der Standortbilanz als internes Managementinstrument, Zusammenstellung der Standortbilanz als externes Berichtsinstrument, Struktur und Aufbau einer Standortbilanz im Übersichts-Schema, Fazit und Maßnahmen zur Standortbilanz, Ausblick und Nutzenaspekte zur Standortbilanz , neue Erkenntnisse gewinnen, Moderierung und Kostensenkung der Planungsverfahren, Erfolgshebel für die Standortwerbung um die Gunst von Unternehmen sowie die Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit der planenden Verwaltung. Arbeitsprogramm für die praktische Umsetzung.
Jörg Becker
(www.beckinfo.de)