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Die Pflege von Milchzähnen

Autor: Sauvanna | Erstellt am: 10.09.2010 | Gelesen: 616
Kategorie: Babys - Kinder & Erziehung | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Eltern müssen stets darauf achten, dass ihre Kinder ihre Zähne putzen und vor allem wie und mit welcher Ausstattung

Entgegen der allgemeinen Meinung ist die Pflege von Milchzähnen, also die Kinderzähne, die nach einigen Jahren im Grundschulalter ausfallen, unerheblich ist, weil sie ohnehin nicht von Dauer sind. Diese Einstellung ist vollkommne falsch, denn auch Milchzähne können erkranken und wenn sie verfrüht zerstört werden, kann dies eine Fehlbildung des Kiefers und des Kauvorgangs zur Folge haben. Das ist nicht nur während des Milchzahnalters schlecht, sondern kann zu schlimmen Beinträchtigungen auch im Erwachsenenalter führen.

Nur Kinder, die richtige Zahnpflege von kleinauf lernen und selbst erfahren, sind später in der Lage richtig auf ihre bleibenden Zähne zu achten und sie entsprechend zu versorgen.

Und da die Milchzähne stellvertretend für ihre großen Nachfolger stehen, beeinflussen sie auch deren spätere Entwicklung. Zahnfehlstellungen im jungen Alter haben daher einen Einfluss auf die Position der bleibenden Beißer. So können Versäumnisse später nicht allein durch Abwarten gelöst werden: Die Folge sind psychisch belastende und kostspielige kieferorthopädische Behandlungen, die hätten vermieden werden können.

Eine solche Entwicklung lässt sich verhindern, indem man bereits so früh wie möglich mit der Prävention beginnt. Speziell für Kinderzähne geeignete Zahnbürsten sind für die effektive Reinigung besonders gut und eine gute Zahncreme, die sparsam eingesetzt wird und einen nicht zu hohen, aber auch nicht zu niedrigen Flouridanteil bietet, ist wichtig. Ein guter Geschmack macht das Zähneputzen für das Kind besonders attraktiv und unterstützt damit auch die Zahnhygiene. Wer gerne putzt, bleibt gesund.

Wer ganz sicher gehen will, kann den Einsatz von Zahnseide erwägen. Mundspülungen sind ebenfalls probates Mittel, um besonders hartnäckigen Zahnbelag und Speisereste zu beseitigen. Dabei sollte jedoch ausschließlich auf besonders kindgerechte Spülung geachtet werden – dass sie auf keinen Fall Alkohol enthalten darf, ist selbstverständlich.

Wer noch sicherer gehen will und für sein Kind auch keine Investition scheut, sollte unbedingt den Kauf einer Munddusche erwägen. Um sicherzugehen, dass sie den gewünschten Nutzen hat und nicht sogar das Zahnfleisch schädigt, ist eine stufenlose Regelung der Strahlstärke empfehlenswert, so kann der ideale Druck selbst festgelegt werden. Einige Modelle haben besondere Aufsätze für Massage des Zahnfleischs oder besonders intensive Pflege mit Pulsstrahl.

Daniela König
 
 
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