Artikel-Recherche: Titel Beschreibung   Erweiterte Suche

Die Pferderassen: APASSIONATA 'Sehnsucht'

Autor: Sonjavg | Erstellt am: 18.03.2009 | Gelesen: 121538
Kategorie: Freizeit - Hobby & Unterhaltung | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
PDF Erstellen PDF Erstellen | Drucken Drucken | An Freund Senden Versenden

(Online-Artikel.de) - Europas erfolgreichste Pferdegala gastiert in der LANXESS arena

Karin Massine
Karin Massine

Achal Tekkiner

Diese Rasse gehört zu den ältesten Pferderassen der Welt. Die Legende besagt, dass Bukephalos, das berühmte Pferd Alexander des Großen, ein Achal Tekkiner war. Die ursprüngliche Heimat dieser anmutigen und sich grazil bewegenden Pferde ist Turkmenistan. Achal Tekkiner sind wunderschöne, elegante und überaus leistungsfähige Pferde, die auch im Sport sehr erfolgreich eingesetzt werden.

So hat zum Beispiel der berühmte Dressurhengst „Absent" bei den Olympischen Spielen in Rom und Tokio Medaillen gewonnen und den vierten Platz bei der Olympiade 1968 in Mexiko errungen.

Achal-Tekkiner

Camargue

Die Camargue-Pferde leben im Süden Frankreichs, in der Camargue, einer Landschaft aus Sumpf und Sandsteppe am Mittelmeer. Relativ klein, jedoch ungemein zäh und anspruchslos, schnell und wendig werden sie auch heute noch zum Hüten der Kampfstiere eingesetzt. Auf Grund ihres ausgeglichenen Temperamentes sind sie zu sehr beliebten Pferden für den anspruchsvollen Freizeitreiter geworden.

Camargue

Friesen

Friesen sind großrahmige Pferde mit einem ausgeprägten, gut angesetzten Hals, einer gut gewinkelten Hinterhand und einer ausgeprägten Rippenwölbung. Friesen sind heute fast ausschließlich Rappen. Friesen haben meist üppiges Langhaar und ausgeprägten Kötenbehang. Die meisten Stuten erreichen eine Größe von 155 bis 165 cm, während die Hengste größer werden. Durch die Einzucht iberischer Pferde gewann der Friese, eigentlich ein Wagenpferd, deutlich an Dressureignung. Die hohe Knieaktion, die schwungvollen Grundgangarten und insbesondere sein Talent zur Hohen Schule und Zirzensischen Lektionen machen den Friesen zu einem beliebten Show- und Dressurpferd. Darüber hinaus ist er durch seine Kraft, Zuverlässigkeit, Geduld und Sanftmut weiterhin häufig vor der Kutsche zu finden.

Friesen

Isländer

Das Islandpferd, auch Isländer genannt, ist eine aus Island stammende Kleinpferderasse, kein Pony, wie oft vermutet wird. Die meisten Islandpferde verfügen nicht nur über die Grundgangarten Schritt, Trab und Galopp, sondern zusätzlich über die Gangarten Tölt und/oder Pass. Als "Islandpferd" anerkannt werden nur reingezogene Tiere, deren sämtliche Vorfahren lückenlos in Island geboren worden sind. In Island ist die Einfuhr von Pferden verboten und wird ein Isländer in ein anderes Land gebracht, darf er nie wieder auf die Insel zurückkehren.

Isländer sind rassetypisch robust und wetterhart, denn sie entwickeln ein besonders dichtes Winterfell, das es ihnen ermöglicht, in ihrer isländischen Heimat draußen zu überwintern. Islandpferde werden normalerweise recht alt, 30 bis 35 Jahre und mehr sind keine Seltenheit. Häufig können die Pferde noch weit über ihr 25. Lebensjahr hinaus geritten werden.

Islaender

Lusitanos

Lusitanos, die nationalen Portugiesischen Pferde, sind dem „Andalusier" von der Abstammung her eng verwandt – die Zucht in Portugal entwickelte sich jedoch ganz anders als in Spanien und es wird erst seit 1942 ein eigenständiges Stutbuch geführt. Im Gegensatz zu den Andalusiern blieb ihnen jedoch mehr von ihrem ursprünglichen Typ erhalten: heute ist es ein im Sport stehendes Pferd mit guten Grundgangarten. Als ideale Stierkampfpferde mit einer hervorragenden Eignung für die Hohe Schule haben sie sich europaweit einen sehr guten Namen gemacht. Zentrum der heutigen Zucht ist das Haupt- und Staatsgestüt in Alter do Chao.

Lusitanos

Percheron

Die Percherons stammen aus einer Gegend namens Le Perche, südwestlich von Paris. Sie haben schon Ritter getragen und wurden praktisch zu allen Zeiten immer wieder Araber eingekreuzt. So entstanden elegante Kaltblüter mit relativ wenig Fesselbehang. Der Percheron war das Pferd der Bauern und Krieger, er zog Kutschen ebenso wie Pflüge. Obwohl er viel Araberblut führt, ist der Percheron im Laufe der Zeit nie leichter geworden: Der stärkste Hengst der Welt soll der Percheron von Dr. Le Gear mit einem Stockaß von 2,13 Metern und einem Gewicht von über 1,3 Tonnen gewesen sein. In Deutschland gibt es ausgesprochen wenig Percherons: Kein Dutzend eingetragener Stuten wurden im Jahr 2003 gezählt.

Percheron

Quarter Horse

Aus den verwilderten Pferden, die schon die Spanier und Portugiesen in die südlichen Staaten der heutigen USA und nach Mexico brachten und den mit den großen Einwanderer Strömen im 17 und 18 Jahrhundert mitgebrachten Pferden entstand das American Quarterhorse. Der Name leitet sich von den Quarter Mile Races ab, die gegen Ende des 18. Jahrhunderts in den Städten der Südstaaten populär waren. Dabei handelte es sich um Rennen, bei denen einfach eine über eine „Einviertel Meile" lange Strecke abgesperrt wurde und zwei Pferde gegeneinander antraten (Match Race).

Das Quarter Horse wurde ein sehr vielseitiges Pferd und überall da eingesetzt, wo es auf Ausdauer und Schnelligkeit ankam. Pferde mit dem sogenannten „Cow Sense" (Rinder Instinkt) waren die Pferde der Cow Boys und waren für die Arbeit auf den großen Rinderfarmen und den Trieben zu den Fleischmärkten und Bahnstationen unerlässlich. Heute gibt es verschiedene Reitsport Disziplinen: das Cutting und das Working Cow Horse – die Arbeit mit Rindern im Sport und das Reining – eine vornehmlich in den USA rasant und schnell gerittenen Dressur und äußerst hoch dotierte Rennen über die Quarter Mile.

Quarter-Horse

Saddlebreds

Das American Saddlebred hat seinen Ursprung in den südlichen Teilen der USA, wo es als schnelles und edles aber auch robustes und trittsicheres Reit und Wagenpferd gezüchtet wurde. Die Saddlebreds sind eine sehr elegante Pferderasse von exotischem Aussehen, sie werden nicht umsonst auch als die „Pfauen" der Showpferde bezeichnet. Mit ihrem stets sehr hoch getragenen Kopf wirken die Pferde immer etwas arrogant, als wären sie sich ihrer außergewöhnlichen Schönheit bewusst. Der wohlhabende Südstaatler der frühen USA hat sich gerne mit diesem Pferd in der Öffentlichkeit präsentiert und selbst Hollywood kam an diesen eleganten und athletischen Tieren nicht vorbei und so wurden diese auf Grund ihrer Ausstrahlung, ihrer Intelligenz und Nervenstärke beliebte Filmpferde. Fury, Flicka, Mr. Ed und Black Beauty waren Saddlebreds und die US-Präsidenten Ronald Reagan, Franklin D. Roosevelt und Harry S. Truman haben Saddlebreds besessen.

Saddlebreds

Selle Français

Das Cheval de Selle Français (dt.: Französisches Reitpferd, meist kurz Selle Français) ist das sehr erfolgreiche Zuchtresultat einer Mitte des 20 Jahrhunderts erfolgten Selektion der besten Reitpferde Frankreichs verschiedenen Ursprungs. Es gilt als schnell, kraftvoll und widerstandsfähig. Trotz seines Temperaments hat es einen ruhigen und ausgeglichenen Charakter und ist vielseitig begabt. Die Französin Alexandra Ledermann gewann z.B .mit dem Cheval de Selle-Français Rochet M bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta die Bronzemedaille.

Selle-Francais

Shires

Shires sind die größte Pferderasse der Welt und werden über 190cm groß. Ihr hoch angesetzter Hals trägt einen langen, ramsnasigen Kopf und zu ihrem kompakten Kopf und zu ihrem kompakten Körper gehören ungewöhnlich lange Beine. Shires wirken sehr erhaben und sind aber dabei – trotz ihrer enormen Größe und ihres Gewichts (bis zu 1200 Kg) – durchaus elegant. Sie gelten als besonders gutmütig und werden auch „Gentle Giants" genannt. Ursprünglich als Schlachtrösser gezüchtet, die die Ritter mit ihren schweren Rüstungen tragen mussten, wurden die Shires später vorwiegend als Wagenpferde eingesetzt. Noch heute findet man auf den Wappen vieler englischer Pubs oder Brauereien Shire Horses. Mit dem Aufkommen der Dampfmaschinen in der Landwirtschaft wären diese imposanten, freundlichen Pferde ohne den Einsatz einiger privater Züchter vermutlich bereits ausgestorben.

Shires
 
 
Social Bookmark

Artikel Bewerten:  Schlecht Artikel ist Schlecht 1 2 3 4 5 Artikel ist Sehr Gut Sehr Gut  
Zuletzt gelesene Artikel in der Kategorie Freizeit - Hobby & Unterhaltung:
Zu Besuch bei einem Speeddating
Porträt im Retro- oder Pop-Art-Stil vom eigenen Foto
Penis Extender: Endlich auf dicke Hose machen können
Online-Shop-Test: Augen auf beim Online-Kostümkauf zu Karneval
Was kann man sich eigentlich unter JAZZ vorstellen?
Nähmaschine kaufen - niemals ohne Probefahrt
Omron Healthcare
Wasserpark: So macht das Wochenende jedem Spaß

comment Kommentare von Besucher !

Noch kein Kommentar zu Artikel “Die Pferderassen: APASSIONATA 'Sehnsucht'”







Top | rss   
Designed by A2D Webdesign Agentur | Media-Netzwerk: MyPress World | MyPress DE | MyPress CH | MyPress AT | Online Article
OA-Services: Online PR-Blog | Webreporter | Know-How | Jobs & Stellenanzeigen | Presseportal | News | Branchenbuch

Copyright 2008 © Art2Digital InterMedia Solutions | ICRAchecked | Creative Commons License.