Sie sind wieder da, die Zweiräder aus dem traditionsreichen Motorenwerk Zschopau. Im Jahr 2009 haben die ehemaligen WM-Fahren Martin Wimmer und Ralf Waldmann die MZ im Erzgebirge gekauft und eine innovative Rollerproduktion aufgebaut.
Doch MZ Ersatzteile für die erfolgreichen Modelle aus DDR-Zeiten zu erhalten, ist nach wie vor schwierig. www.ost-moped.de hat sich zum Ziel gesetzt, Ersatzteile für die RT 125, für die 250er und die größeren „Mopeds" für alle Liebhaber zur Verfügung zu stellen. Dabei achtet Betreiber Marcel Stavenow besonders auf Passgenauigkeit und Qualität der angebotenen Teile.
MZ, die Motorenwerke Zschopau, entwickelten sich zu einem der erfolgreichsten Zweiradproduzenten in der ehemaligen DDR. Sie entstanden aus der DKW-Fahrzeugproduktion in Zschopau im Erzgebirge in Sachsen. 1956 wurde DKW zum VEB Motorradwerk Zschopau. 1970 lief das einmillionste Motorrad vom Band, 1983 waren die zwei Millionen Motorräder erreicht.
Mit der Wende ging es zunächst bergab, schon 1991 ging das 1990 privatisierte Zweiradwerk in Konkurs. Damit wurde die Versorgung mit MZ Ersatzteile zunehmend schwieriger, Bastler und Liebhaber waren auf eigene Reproduktionen angewiesen, die nicht immer passgenau und qualitativ hochwertig waren. Nachdem bei MZ mehrfach die Besitzer wechselten, kauften die erfolgreichen deutschen WM-Piloten Martin Wimmer und Ralf Waldmann die Motorenwerke Zschopau und konnten seitdem eine erfolgreiche Zweiradproduktion aufbauen. Seit 2010 ist MZ auch wieder in der Motorrad-Weltmeisterschaft und im Straßenrennsport vertreten.
MZ Ersatzteile werden insbesondere für die erfolgreichen 250er Motorräder benötigt. Der einfache Aufbau der MZ und die untereinander austauschbaren Teile stellten die grandiosen Verkaufszahlen in Ostdeutschland und in Osteuropa sicher. In Zschopau wurde ein Volksmotorrad gebaut, so wie in Wolfsburg ein Volkswagen produziert wurde. Haltbarkeit, Robustheit und Modellkontinuität standen für die Konstrukteure im Vordergrund. MZ wollte keine sportlichen Höchstleistungen, dafür aber einen hohen Fahrkomfort erzielen. Schon früh wurde das asymmetrische Abblendlicht verbaut, kamen Kettenschläuche zum Einsatz.
Die hohe Verbreitung sorgt für eine große Nachfrage an MZ Ersatzteile. So wurden MZ Motorräder auch in westdeutschen Versandhäusern angeboten und fanden schnell Freunde. Besonders in Studentenkreisen war das zuverlässige Motorrad aus dem Erzgebirge sehr beliebt. In manchen Universitätsstädten bestimmten MZ Zweiräder bis weit in die 90er Jahre hinein den Straßenverkehr.
www.ost-moped.de bietet nicht nur MZ Ersatzteile, sondern Teile und Zubehör für alle großen Hersteller aus DDR-Zeiten an. Simson, AWO, EMW, IFA, IWL und JAWA gehören selbstverständlich mit zum Angebot. Insgesamt umfasst der Onlinekatalog mehrere Tausend Ersatzteile in leicht überschaubaren Kategorien.
Die Lieferung der bestellten Ersatzteile erfolgt ab Lager innerhalb kürzester Zeit. Bezahlung ist durch Vorkasse oder Nachnahme möglich. Die Standardversandkosten betragen 5,80 Euro (Ausnahme: Spedition), ab 75 Euro Umsatz wird versandkostenfrei geliefert.
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