„Vielen Dank für die Bestellung. Die Lieferung erfolgt in den nächsten Tagen nach Zahlungseingang."
Fragen Sie sich an dieser Stelle nicht auch, ob man diesen Satz nicht lebendiger hätte formulieren können? Und ist es nicht obendrein schöner, wenn man sich beim Lesen auch persönlich angesprochen und mit einbezogen fühlt? Dies gilt für standardisierte E-Mails genauso wie für aussagekräftige Artikel oder Werbetexte.
Wie wir bereits in der Schule gelernt haben, ist die richtige Formulierung das A und O eines jeden Textes. Möchte man den Leser, insbesondere bei längeren Texten zu schwierigen Themen, nicht durch eine lockere und knackige Wortwahl zum Weiterlesen animieren?
In diesem Fall sollte man auf die richtige Mischung zwischen aktiver und passiver Schreibweise achten. Wirken passive Sätze oft kompliziert und unnötig in die Länge gezogen, so setzen aktiv formulierte Sätze auf Wörter, die eine aktive Handlung beschreiben und somit kurz und prägnant auf den Punkt kommen. Aktivsätze sind demnach immer ausdrucksstark, konkret und lebendig.
Passives Schreiben hingegen eignet sich eigentlich nur dann, wenn man eine Handlung betonen möchte, dabei aber unwichtig ist, wer diese ausübt oder dafür verantwortlich ist. Dadurch wirken Passivsätze jedoch oft etwas fehl am Platze und sind heutzutage am häufigsten in der Amtssprache zu finden.
Wem das alles zu kompliziert erscheint, muss jedoch nicht verzweifeln. Für Profi-Texter, wie sie beispielsweise im Internet zu finden sind, ist es ein Leichtes, die Worte melodisch in Einklang zu bringen. Doch auch regelmäßiges Üben und Probieren kann helfen, nach und nach einen eigenen Stil zu entwickeln. Denn bisher ist ja bekanntlich noch kein Meister vom Himmel gefallen.
Agentur Dream Team, Stephanie