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Die Lust am Täuschen

Autor: unisterpr | Erstellt am: 23.06.2009 | Gelesen: 1056
Kategorie: Wissenschaft - Forschung & Technik | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - news.de zeigt wie Hirnforscher Zaubertricks auflösen

David Copperfield, Chris Angel und Co - alle füllen sie die Auftrittshallen und alle haben sie eines gemeinsam: Sie sind Zauberkünstler. Seit Jahrhunderten ist die Faszination, die Zaubertricks auf Menschen ausüben, ungebrochen. Doch wieso lässt man sich täuschen und wie funktioniert dieser Vorgang? Das Nachrichtenportal news.de berichtet, wie Neurowissenschaftler versuchen die Täuschung mit wissenschaftlichen Methoden zu erklären und für medizinische Zwecke zu nutzen.

Die erste Erkenntnis, dass sich das menschliche Gehirn gern täuschen lässt, führt direkt zu anderen Faktoren, die das Funktionieren von Zaubertricks überhaupt möglich machen. Vereinfacht gesagt, liegt es an der Unaufmerksamkeit. Denn in den meisten Fällen lenken Zauberer den Blick des Zuschauers absichtlich auf ein anderes Objekt, um in Ruhe den eigenen Trick vollenden zu können.

So existiert in der Neurowissenschaft der Begriff ‚Veränderungsblindheit’. Er umschreibt den Vorgang, dass dem Zuschauer durch die relative Langsamkeit des menschlichen Auges an einer Szene wichtige, vor sich gehende Veränderungen nicht auffallen. Dafür müssen sie lediglich in einer minimalen Unterbrechung des Sehvorgangs stattfinden und auf den ersten Blick nur Nebensächliches betreffen. Der Ausdruck ‚Unaufmerksamkeitsblindheit’ dagegen umschreibt ein Geschehen, bei dem der Zuschauer ein neues, unerwartetes Objekt übersieht, obwohl dies alles direkt vor den eigenen Augen passiert.

Wie die Wissenschaftsredaktion (www.news.de/gesellschaft/wissenschaft.html) weiter berichtet, sind diese Erkenntnisse nicht nur oberflächlich interessant, sondern können auch in der Medizin eingesetzt werden. Kalifornische Forscher versuchten Menschen mit Amputationen von ihren Phantomschmerzen zu befreien: Mit Hilfe eines Spiegelkastens täuschten sie ihnen visuell die Existenz des amputierten Beines vor. Das erfreuliche Ergebnis: Die Phantomschmerzen ließen nach.

Weitere Informationen: www.news.de/../zauberei-trifft-hirnforschung.html

Kontakt:
Tilo Sommer
Unister Media
Barfußgässchen 11
04109 Leipzig

Tel: +49/341/49288-240
Fax: +49/341/49288-59
tilo.sommer@unister-media.de
 
 
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