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Die läufige Hündin und der Rüde - Begegnungen

Autor: tophundeschule | Erstellt am: 06.03.2010 | Gelesen: 1043
Kategorie: Natur - Tiere & Pflanzen | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Der Frühling naht – die Hormone spielen verrückt.

Schönfelder DogCoaching
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Hündinnen werden im Allgemeinen zweimal im Jahr läufig. Die erste Läufigkeit einer Hündin tritt meistens zwischen dem sechsten und zwölften Lebensmonat ein, manchmal aber auch erst später. Machen Sie sich also keine Sorgen, wenn Ihre Hündin zu diesem Zeitpunkt immer noch nicht läufig war. Oft sind es gerade Hündinnen großer Rassen, bei denen die Entwicklung etwas später eintritt. Die Dauer der Läufigkeit beträgt in der Regel etwa drei Wochen und wiederholt sich dann im Schnitt alle sieben bis neun Monate.

Die wirklich "heiße" Zeit - im allgemeinen Sprachgebrauch auch „Stehtage" genannt, liegt in der Regel zwischen dem 9. und 15. Tag. Jetzt heißt es aufgepasst, damit es keinen unerwünschten Nachwuchs gibt. Das bisher recht dunkelrote Blut nimmt eine hellere Färbung an (wässrig, hellrosa). Je näher der befruchtungsfähige Zeitpunkt kommt, desto heller wird das Blut. Die Menge des aussfließenden Blutes kann sehr unterschiedlich sein.

Auch an der Haltung der Hündin wird dieser Zeitpunkt deutlich erkennbar, denn sie bietet den Rüden ihr Hinterteil an und stellt ihre Rute zur Seite.

Erstes Anzeichen einer Läufigkeit ist auch oft, dass die Hündin vermehrt markiert, also Duftzeichen setzt. Mit dieser Duftspur will sie potenzielle „Verehrer" informieren und zu gegebener Zeit anlocken. Deshalb kann es dem, dessen Hündin gerade läufig ist, passieren, dass er einigen Hundebesuch bekommt. Denn der Geruch einer läufigen Hündin ist für Rüden noch über Kilometer wahrzunehmen und so mancher Rüde überwindet in diesem Fall auch den höchsten Zaun, um zu seiner „Angebeteten" zu kommen. Es empfiehlt sich also, mit der Hündin nicht nur drei Wochen lang nur an der Leine zu gehen- das Wort läufig sagt schon aus, dass auch die Hundedame während dieser Zeit gerne ausreißt.

Spontanes Zusammentreffen: Während Ihre Hündin läufig ist, sollten Sie solche Begegnungen möglichst vermeiden, weil sie für alle Beteiligten Stress bedeuten. Am besten gehen Sie ruhige Runden auf abgelegenen Wegen.

Beim Spazierengehen sollte der Hundehalter Wege wählen, auf denen möglichst wenige andere Hunde anzutreffen sind. So laufen Sie nicht Gefahr, ständig unangeleinten Rüden zu begegnen, sodass Sie schon aus großer Entfernung aufgeregt brüllen müssen: „Achtung, meine Hündin ist läufig!" Außerdem nimmt man so auf Halter von Rüden Rücksicht, die ansonsten ständig den Duftspuren der läufigen Hündin folgen und aus diesem Grunde völlig aus dem Häuschen geraten würden. Ansonsten sollte man seine Hündin während der Läufigkeit ganz normal behandeln. Bloß kein übertriebenes Mitleid!

Doppelt so konsequent sein!

Ähnlich wie in der Phase der hündischen Pubertät ist es wichtig, das Verhalten seines Hundes auf keinen Fall persönlich zu nehmen. Er kann nicht anders. Die Hündinnen-Düfte verwirren ihn. Darum bleiben Sie Ihrem Erziehungsstil  treu oder noch besser: Werden Sie  sogar doppelt konsequent!  Am besten trainieren Sie mit Ihrem Rüden simple Übungen wie „Sitz!" oder „Platz!", für die Sie den Hund  lecker belohnen. Das motiviert ihn, sich neu auf Sie zu konzentrieren!

Doppelt so aktiv sein!

Machen Sie sich interessant für den Hund. Zücken Sie sein Lieblingsspielzeug und toben, werfen und verstecken es. Bewegung steht im Mittelpunkt! Schnüffelspiele haben logischerweise ein wenig Pause. Das Ziel ist, den Rüden aus seiner Melancholie zu holen und Sport setzt bekanntlich das Hormon Serotonin frei. Stellen Sie Ihren  Rüden vor neue Herausforderungen! Lassen Sie ihn über einen Bach oder Baumstamm springen, durch die Beine Slalom laufen oder wechseln Sie auf der gemeinsamen Joggingrunde überraschend Richtung und Tempo. So findet Ihr Hund zuhause in einen gesunden Schlaf und entwickelt wieder seinen gewohnten Appetit.

Doppelt sicher sein!

Schließen Sie auf jeden Fall mit Bedacht alle Türen und lassen Sie draußen die Leine dran. Nach Möglichkeit nutzen Sie eine lange Leine (Schleppleine), die der Hund hinter sich herzieht. So können Sie ihn schnell zurückholen, falls er doch zu seiner Angebeteten stürmen will. Bedenken Sie bitte, dass Ihr Rüde jetzt aus seinem inneren Gleichgewicht geraten ist. Das kann ihn gegenüber männlichen Artgenossen aggressiver machen. Aus dem Weg gehen sollten Sie natürlich auch der läufigen Hündin selbst, sonst verlängert sich der Liebeswahn…..

Die Trainer der Tophundeschule wünschen Ihnen und Ihrem Hund weiterhin viel Spaß und nicht so viele Rüden und läufige Hündinnen vor der Haustür...

Ihr Team von
Schönfelder DogCoaching
Die mobilen Hundetrainer

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