Kreditkarten – mittlerweile besitzt fast jeder geschäftsfähige Deutsche eine. Vor wenigen Jahren sah dies noch ganz anders aus. Ähnlich wie bei den Mobilfunktelefonen der ersten Generationen war auch der Besitz einer Kreditkarte nur der wohlhabenden Schicht vorbehalten. Mit dem Aufstieg des Internets und der zunehmenden Globalisierung gewann die Kreditkarte als global einsetzbares Zahlungsmittel sukzessive an Bedeutung und verwandelte sich dadurch von einem reinen Statussymbol in ein Zahlungsinstrument für die breite Masse. Allein im Internet können viele Waren und Dienstleistungen wie bspw. die Reservierung von Flügen nur unter
Verwendung einer Kreditkarte bezogen werden.
Gebührenstruktur
Prinzipiell kann der Besitz genauso wie die
Nutzung einer Kreditkarte mit der Erhebung verschiedener Gebühren einhergehen. Anders als bei American Express und Diners Club werden die Gebühren bei VISA und MasterCard in ihrer Höhe aufgrund ihres Geschäftsmodells nicht von den Kreditkartenunternehmen selbst festgelegt, sondern von den Banken, welche die Karten herausgeben. So erheben viele Banken eine pauschale Jahresgebühr in Höhe von durchschnittlich etwa 20 Euro, die oftmals komplett entfällt, wenn der Inhaber der Karte im Vorjahr einen gewissen Umsatz mit seiner Karte generiert hat. Bargeldgebühren werden bei jeder Abhebung von Bargeld an einem Automaten fällig, wobei einige Banken explizit auf die Erhebung einer solchen Gebühr weltweit verzichten.
Vergleich
Die Gebührenstruktur kann unter den Kreditkartenanbietern teilweise höchst unterschiedlich ausfallen, so dass mit ein bisschen Recherchearbeit unter Umständen viel Geld eingespart werden kann. Interessierte sollten sich im Vorfeld genau klar darüber sein, wo und wie sie die Kreditkarte einsetzen möchten, um so gezielt nach dem für sie besten Angebot Ausschau halten zu können.
Webbasierte Vergleichsportale bieten hier oftmals eine vernünftige Gelegenheit, sich einen ersten Überblick über die verschiedenen Anbieter und ihren Angeboten verschaffen zu können.