Kur+Reha: Patchworkfamilien
- Schätzungen zufolge lebt heute jede siebte Familie als Patchworkfamilie. Was von Außen bunt und spannend aussieht, ist in der Realität oft ein Balanceakt, der allen Beteiligten ein hohes Maß an Geduld und Verständnis abverlangt. Nicht selten dauert es Jahre, bis jeder seinen ganz eigenen Platz in der neuen Konstellation gefunden hat und sich funktionsfähige Regeln des Zusammenlebens etabliert haben. Außergewöhnliche und erschwerende Situationen gehören da häufig über weite Strecken zum Alltag. Gerade aus diesem Grund besteht bei Patchworkfamilien ein besonderer Bedarf an Mutter- beziehungsweise Vater-Kind-Kuren.
Doch wie sieht das rechtlich aus? Die Antragstellung ist unabhängig von der leiblichen Elternschaft möglich, wenn das „neue" Elternteil im Alltag die Erziehungsverantwortung der betreffenden Kinder übernommen hat. Im Vordergrund steht zunächst einmal immer das behandlungsbedürftige Elternteil. Die Kinder kommen entweder als Begleitkinder mit oder sie leiden selbst unter einer Krankheit und sind somit vorsorge- oder rehabilitationsbedürftig.
Mehr zum Thema „Beantragung von Mutter-Kind-Kuren für Patchworkfamilien" und welche Kliniken indikationsausgerichtet infrage kommen, können Sie kostenlos unter der Servicetelefonnummer 0800 / 2 23 23 73 oder im Internet unter www.kur.org in Erfahrung bringen.