Schaut man sich bei den Großveranstaltungen der Network- Marketing- Unternehmen um, stellt man fest, dass der Besucheranteil aus der Generation 50 Plus stark wächst. Nicht ohne Grund: Viele Männer und Frauen aus dieser Generation suchen die Karriere nach der Karriere und starten in die Selbständigkeit durch. Nicht weniger gefragt sind bei der Generation 50 Plus die Möglichkeiten nach einem soliden Nebeneinkommen.
Viele Menschen der Generation 50 Plus werden in den Großfirmen plötzlich nicht mehr gebraucht, da es genug „junge“ Leute gibt, die billiger zu haben sind als die gewachsene „alte“ Belegschaft.
Im NETWORK MARKETING ist aber nicht Jugend und möglichst billige Arbeitskraft gefragt, sondern das Vermögen, sich in der Tätigkeit zu engagieren, Erfahrungen im Umgang mit Menschen, ein auf Lebenserfahrung aufgebautes gutes Urteilsvermögen und den eigenen Anspruch, Kompetenz zu erlangen, der für viele jüngere Menschen heute oft keine große Rolle mehr spielt.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist der oft bessere Überblick auf Erfordernisse, über den viele jüngere Menschen noch nicht verfügen. Langfristige Denk- und Arbeitsweisen werden in unserer schnelllebig gewordenen Gesellschaft kaum noch vermittelt. Um so wertvoller werden Mitarbeiter, die noch langfristig zu denken erlernt haben, gerade was den Aufbau eines Geschäfts oder auch nur eines Nebenverdienstes betrifft.
Die Interessen können auch bei Menschen der Generation 50 Plus so unterschiedlich sein wie ihre Situation. Wer etwas dazuverdienen muss oder möchte, kann genau so seinen Platz finden wie die Menschen, die noch einmal eine Herausforderung suchen und noch nicht zum „alten Eisen“ abgeschoben werden möchte.
Isabelle Hurter