Haben diese Kinder noch eine Zukunft?
So elend solche Botschaften auch sind: Noch schlimmer ist die Lage in Sri Lanka, wo im Vergleich zum Kongo zurzeit über sechsmal mehr Menschen auf der Flucht sind.Die Horrormeldungen über das Flüchtlingselend im Kongo reissen nicht ab. Laut jüngsten Medienberichten sind dort 30 000 Menschen durch den Bürgerkrieg entwurzelt und vertrieben worden. So elend solche Botschaften auch sind: Noch schlimmer ist die Lage in Sri Lanka, wo im Vergleich zum Kongo zurzeit über sechsmal mehr Menschen auf der Flucht sind.
Laut Amnesty International und Human Rights Watch sind dies 200 000 Menschen - vertrieben aus den Häusern, die nach dem Tsunami im Dezember 2004 auch mit Hilfe aus Deutschland wieder aufgebaut worden sind. Und die jetzt durch die Regierung mit Artilleriefeuer und Bomben aus der Luft eingedeckt werden. Denn das Regime in Colombo geht mit unvorstellbarer Brutalität gegen alles vor, was es als Opposition betrachtet. Angesichts der 100 000 Tsunami-Opfer (Tote, Verletzte, Obdachlose) vor vier Jahren ist es nicht übertrieben, als «zweiten Tsunami» zu bezeichnen, was jetzt durch Sri Lanka fegt.
Die Regierung scheut sich auch nicht, zum Zweck der Medienzensur missliebige Journalisten umzubringen. Was hier in Deutschland über Sri Lanka bekannt wird, stammt also fast immer aus Regierungsquellen und ist dementsprechend gefiltert.
Wie lange noch verschliessen hierzulande so viele Menschen die Augen vor so viel Elend?
Tamildiaspora e.V.