(Online-Artikel.de) - Qigong wird im Westen oft als Entspannungsübung angebogten. Doch was steckt wirklich dahinter?
Das Qigong (gesprochen Chi Gong) ist eine der vielen esoterischen Disziplinen, die auch in unserer Gesellschaft immer öfter anzutreffen sind. Wie so vieles kommt das Qigong aus Fernost. Es wird im Westen gerne als Entspannungsübung, teilweise auch als Heilmethode verkauft, ist aber bei näherem Hinsehen eine okkulte Praktik. Sicherlich mögen die körperlichen Übungen, die man am ehesten vielleicht als Bewegungsmeditation charakterisieren kann, anfangs eine gewisse Entspannung für Körper und Geist bewirken.
Es wird aber oft, insbesondere in unseren Regionen, übersehen, dass es beim Qigong entscheidend darum geht, sich eine Lebensenergie namens Qi (auch Ki bzw. Chi) zu Nutze zu machen. Damit sollen übernatürliche Fähigkeiten erworben werden, die in den Organismus einströmen. Aufgrund dieser Tatsache muss das
Qigong unbedingt als okkult bezeichnet werden und sollte nicht praktiziert werden. Verstärkt berichten Anwender inzwischen über ungeahnte Auswirkungen des Qigong. Die Praktik hat nicht nur nicht geholfen, sondern den Anwender auch in anderen Bereichen geschadet, beispielsweise in den Bereichen Finanzen und Partnerschaft. Im schlimmsten Fall gerät der Anwender in eine richtiggehende Sucht und ruiniert Schritt für Schritt sein ganzes Leben.

So ein Fall ist auch der Chinese Xiao Guang, der selbst viele Jahre Meister des Qigong war und sich mittlerweile völlig davon losgesagt hat. Er hat inzwischen ein Buch über seine Erfahrungen geschrieben und warnt darin vor der Ausübung des Qigong. Er beschreibt, wie ihm bewusst wurde, dass das Qigong ein Einfallstor für okkulte Kräfte bildet, selbst wenn man davon nichts weiß. Wer diese Übungen also als reine Gymnastik praktiziert, ist nicht vor den negativen Folgen geschützt. Das ganze System des Qigong ist ähnlich dem
Reiki auf einer spirituellen Basis aufgebaut, die immer zum Ziel die Arbeit mit der Qi- bzw. Ki- Energie hat.
Xiao Guang betont, dass es neben der materiellen Welt durchaus eine geistige Sphäre gibt, die auch beim Qigong eine Rolle spielt. Nur wird man dort immer mit den okkulten Kräften konfrontiert auch wenn diese anfangs als gut oder hilfreich empfunden werden. Das macht die Täuschung so hinterlistig. Xiao Guang hat sich mittlerweile zum christlichen Glauben gewendet und arbeitet daran, möglichst viele Menschen über die Gefahren des Qigong zu informieren. Mittlerweile gibt es auch deutsche Qigong Anwender, die mit der Praktik ganz aufgehört haben. Wer Interesse an dem Buch von Xiao Guang hat, kann dies unter dem Titel „Breaking Through the Barriers of Darkness" finden, es ist derzeit nur in einer englischen Fassung verfügbar.
Eckart Haase