
Über 40 Jahre teilte Deutschland eine unmenschliche Grenze die Ost und West für viele Jahre trennte. Die Geschichte der DDR Grenze wird auf dieser Homepage beschrieben und genau erklärt. Diese Webseite über die Grenze zur DDR wurde von mir angefangen im Jahre 2006 zu erstellen. Das Projekt Grenze DDR ist aber noch lange nicht abgeschlossen. Diese Webseite lebt von Berichten und Bildern die meine Besucher dem Projekt DDR Grenze zu verfügung stellt. Um so wichtiger ist es,das man die ehemalige Innerdeutsche Grenze und Berliner Mauer niemals vergisst. Ein Stück Deutsche Geschichte das unser Land über 40 Jahre begleitet hat. Vom Bau bis zum Fall der Grenze im Jahre 1989.
Fast 20 Jahre nach der Wende in der DDR verblaßt die Erinnerung an die Berliner Mauer und die innerdeutsche Grenze. Was früher einmal eine Dauerbaustelle der DDR war ist heute fast in vergessenheit geraten. Die ehemaligen Sperranlagen sind fast aus dem Bild verschwunden. Viele Historiker versuchen jetzt Restbestände der DDR Grenze zu erhalten die in den Jahren ab 1990 aus verständlichen Gründen zerstörrt wurden. Niemand wollte damals noch was wissen von der Berliner Mauer und der innerdeutschen Grenze. Heute nach fast 20 Jahren wird darum gekämpft so viel wie möglich noch zu erhalten! Zum Glück retteten viele Private Heimatvereine ein Stück der DDR Grenze um es auch noch unseren Enkelkindern zu zeigen. Diese Webseite zeigt viele Restbestände der Berliner Mauer und innerdeutschen Grenze,lesen und sehen Sie den Rest des einstigen antifaschistischen Schutzwall zur BRD. Mehr als 1550 km Betonplattenwand und Metallgitterzaun mit Signaldrähten,Todesstreifen und Hundelaufanlagen mit Lichtsperren. Wachtürme und Selbstschußanlagen die vielen Menschen das leben gekostet haben.
Der Aufbau der DDR-Grenzanlagen in den 70er Jahren
Die Grenze der DDR wurde in den Jahren ihres Bestehens ständig verbessert. Man versuchte von Seiten der DDR-Führung die Grenze so auszubauen das eine Flucht aus der DDR immer schwieriger wurde. In den 70er Jahren hatte die DDR-Grenze schon einen beachtlichen Sicherheits-Standard der sich wahrscheinlich bis in die heutige Zeit noch um das 10fache verbessert hätte wenn es die Innerdeutsche Grenze noch geben würde. Hier gibt es jetzt eine kleine Aufstellung und Statistik über die beschaffenheit der Innerdeutschen Grenze in den 70er Jahren
- 5-km-Sperrzone diese ab dem Jahre 1972 3 bis 5 km
- 500 Meter Schutzstreifen
- 600 Wachtürme entlang der Innerdeutschen Grenze davon 45 aus Beton
- 1.000 Erdbunker
- 315 Kettenlaufanlagen mit ca 450 Hunden
- 900 Km Kolonnenweg davon 130 km betoniert
- 80 cm tiefer KFZ Sperrgraben auf 530 km Länge
- 95 Lichtsperren (Lichtstrassen) auf 150 Km länge
- 6 meter breiter Kontrollstreifen
- 1140 km langer doppelter Stacheldrahtzaun mit Bodenminen
- 25 meter Brachfeld (Spurensicherung)
- Metallgitterzaun
- Warndrahtzaun
- Selbstschussanlagen SM-70
- 271 km Erdminensperre Typ 66
Der Grenzsignalzaun und Sperrzaun (GSZ80)
Nachdem die Führung der DDR die Splitter und Bodenminen an der Innerdeutschen Grenze im Jahr 1984/1985 entfernt hat, hatte der Grenzsignalzaun eine neue Wichtige Bedeutung in der Sicherung der Grenze zur DDR. Der Grenzsignalzaun wurde das wichtigiste Sperrelement mit dem Metallgitterzaun. Der GSZ 80 war eine zusammensetzung aus Metallgitterzaun und Grenzzaun, Höhe ca 2,40. Die Oberste Begrenzung war der so genannte Y-Abweiser der natürlich auch mit einem Übersteigunsschutz versehen war. Vom Y-Abweiser abwärts 2 Meter Zaun vorhanden der durchgehend mit Streckmetall bespannt war. Auf der Seite der DDR war der Grenzsignalzaun mit 20 Chrom-Nickel Drähten in abständen von ca 15 cm bespannt, die eine Singnalfunktion hatten. Sollte also jemand versuchen diesen Grenzsignalzaun zu übersteigen wurde in der nächsten Führungsstelle der DDR-Grenztruppen Alarm ausgelöst. Der Grenzsignalzaun war am Fusse noch zusätzlich mit Betonwabenplatten gesichert die ca 40 cm in die Erde reichten um zu verhindern das Grenzflüchtlinge die Grenze untergruben. Diese Art der Sperranlage war die letzte Art die Bürger der DDR an der Flucht zu hindern. 1989 war es dann vorbei mit der Era der Innerdeutschen Grenze. Aber auch heute sind die Spuren der Grenze noch überall dort zu sehen wo sie einst gestannden hat. Wer die Augen schliesst wird die Wahrheit niemals sehen.
Grenzsoldaten und Grenztruppen der Deutschen Demokratischen Rebublik der Einsatz an der Innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer
In der 8oer Jahren dienten ca. 40.000 Soldaten an der DDR-Grenze alleine 30.000 Grenzsoldaten waren an der Innerdeutschen Grenze und ca. 8.000 Grenzsoldaten waren an der Berliner Mauer eingesetzt. Soldaten im Grundwehrdienst dienten 18 Monate. Bei der Einberufung wurde darauf geachtet, das der Soldat der an der Grenze diente keine Kontakte oder Verwante im Westen hatte. Jeder Soldat der an der Grenze seinen Dienst angetreten hatte wurde Registriert. Auch in der DDR gab es natürlich auch Wehrdienstleistende die den Dienst an der Waffe ablehnten, diese Soldaten wurden dann als so genannten Bausoldaten eingesetzt. Die DDR-Grenztruppen galten als die Garde der NVA, mit dem Recht auch im Frieden an der Grenze auf Deutsche zu schiessen die das Land verlassen wollten. Man muß dazu sagen das die Mehrheit der DDR Grenztruppen es fürchteten bei einem Grenzdurchbruch die Waffe einzusetzen,obwohl dort die Meinungen oft auseinander gehen. Es wurde auch oft von ehemaligen Grenzsoldaten behauptet das es einige in der Einheit gab die Spass am töten hatten. Lassen wir es mal dahin gestellt sein.

Die meisten Republik-Flüchtlinge gab es in den eigenen Reihen der DDR Grenztruppen, viele nutzten die Changen, egal ob kleiner Soldat oder Offizier um in den Westen zu flüchten. Fahnenflucht gehörte zum Alltag der DDR Grenztruppen, obwohl die STASI versucht hat durch einschleusung von STASI Beamten dieses Risiko zu senken.Die Mittarbeiter der Staats Sicherheit mischten sich überall mit in die Grenztruppen ein, egal ob an den Grenzübergängen oder auch direkt an der Innerdeutschen Grenze. Man wollte damit testen wie zuverlässig die DDR-Grenzsoldaten sind. Die Regime-treuen Soldaten wurden oft als Grenzaufklärer eingesetzt und hatte so die möglichkeit direkt hinter dem Zaun zu Arbeiten, also Direkt am Hoheitspfahl der DDR. Die Grenzaufklärer waren mit Fernglas und natürlich Schusswaffe ausgestattet um Grenzübertritte sofort zu vereiteln. Grenzaufklärern war es strickt verboten mit dem Westlichen Bürgern Kontakt aufzunehmen, nicht einmal ein "Guten Tag" wurde erwiedert.
Angelo D `Alterio
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