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Die Geschäftsplanung interessiert mehr das Morgen als das gestern Gewesene

Autor: beckinfo | Erstellt am: 25.01.2011 | Gelesen: 477
Kategorie: Handel - Business & Wirtschaft | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Planen heißt vorausschauen und Prognosen entwickeln: je genauer solche Prognosen desto erfolgreicher das Geschäft

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Planungsinstrumente müssen verstanden und richtig eingesetzt werden: sie liefern nicht automatisch richtige Aussagen über eine unsichere Zukunft. Planung heisst deswegen nicht, in eine Kristallkugel zu sehen, sondern ist nicht zuletzt eine Projektion der Vergangenheit, die man verstehen muss, bevor man etwas voraussagen kann. Planung als Vorausabwägen verschiedener Entscheidungsmöglichkeiten ist heute mehr denn je eine Wurzel des Geschäftserfolges.

Manchmal wird einer Forderung nach detaillierter Planung der Einwand entgegen gehalten, dass eine präzise Form der Planung ohnehin unmöglich sei, da niemand in die Zukunft schauen könne. Gerade aber weil diese ungewiss ist, müssen die Maßnahmenplanungen konkret gesetzt werden, um über notwendige Orientierungsmarken für grundsätzliche Entscheidungen verfügen zu können. Neben „harten" quantitativen Daten müssen für die Geschäftsplanung auch sogenannte „weiche" qualitative Einschätzungen -beispielsweise unter Zuhilfenahme einer Wissensbilanz- bereitgestellt werden. Dazu regt eine Wissensbilanz immer wieder auf ein Neues dazu an, niemals das Ganze aus dem Blickfeld zu verlieren und jede Maßnahme über ihre gesamte Wirkungskette hinweg eng mit allen sie umgebenden Einflussfaktoren zu vernetzen und eng zu überwachen. Vgl. Becker, Jörg: Wissensbilanz und Geschäftsplanung, ISBN 9783837075649.

Grundlegende strategische Fragen an die Geschäftsplanung sind beispielsweise: wie werden unsere Leistungen am Markt abgenommen und welche Vertriebsressourcen werden hierfür gebraucht ? können wir die Leistungen in dem vom Markt gewünschten Umfang (Kapazitäten, Engpässe u.a.) erbringen ? lohnt es sich, in den betreffenden Geschäftsfeldern Leistungen anzubieten und wird dadurch der Erfolg des Unternehmens auch längerfristig gefördert ? Zu den grundlegenden Methoden, um die Beantwortung derartiger Frage zu unterstützen, zählen die Marktforschung allgemein, Marktsegmentierungsverfahren, Branchenanalysen, Stärken-/Schwächen-analysen, Konkurrenzanalysen, Marktanalysen, Szenarioanalysen, Produkt-Lebenszyklusanalysen oder Marktnischenanalysen. Vgl. Becker, Jörg: Wissensbilanz und Geschäftsplanung, ISBN 9783837075649.

Erfolgreiche Strategien erwachsen nicht aus einer Projektion der Vergangenheit in die Zukunft, sondern aus der Entwicklung der zukünftigen Position des Unternehmens und aus der Beschreibung des dorthin führenden Weges. Somit sind grundsätzlich Pläne, die auf mehr oder weniger unkritischer Fortschreibung von Vorperiodenergebnissen, die auf mit Erfahrung oder Gefühl entwickelten Schätzungen von Marktvolumen/-preisen/-kosten oder auf Aggregationen ungeprüfter Teilpläne untergeordneter Unternehmenseinheiten basieren, als Instrumente für eine effiziente Unternehmenssteuerung nicht geeignet. Die Aufmerksamkeit der Geschäftsplanung muss sowohl auf das Umfeld und die differenzierten Kundenbedürfnisse als auch auf die finanziellen, personellen und sachlichen Marketingressourcen des Unternehmens gerichtet sein.

Jörg Becker
(www.beckinfo.de)

 
 
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