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Die Frühsymptome der Parkinson Krankheit werden von den Ärzten oft nicht erkannt

Autor: Schuetz | Erstellt am: 19.09.2009 | Gelesen: 3306
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Zirka 300 Tausend Morbus Parkinson Menschen

Jutta Schütz
Jutta Schütz
Bruchsal, 19.09.2009 - Diese Krankheit beginnt schleichend und kann über Jahre unspezifische Symptome aufweisen. Erst im mittleren Krankheitsstadium, wenn Zittern oder Muskelsteifigkeit auftreten, wird die Krankheit erkannt. Bis zu diesem Zeitpunkt sind die Beschwerden meist unspezifisch und für die Betroffenen wie für den Arzt nur schwer zu erkennen.

Bei einer frühen Diagnose kann das Fortschreiten dieser degenerativen Nervenerkrankung jedoch durch eine gezielte Therapie deutlich verlangsamt werden. Diese Krankheit entsteht durch eine beschleunigte, kontinuierliche Rückbildung wichtiger Nervenzellen im Gehirn, die für die Herstellung des Neurotransmitters Dopamin verantwortlich sind. Sind 60 bis 70 Prozent der Dopamin-produzierenden Nervenzellen zerstört, kommt es zu den bekannten Symptomen. Betroffene registrieren zu Krankheitsbeginn oft häufige Schmerzen im Nacken-Gürtel-Schulter-Bereich oder eine Bewegungsverlangsamung, Steifigkeit und eine diskrete Veränderung im Gang-Bild oder Körperhaltung.

Auch die Mimik der Kranken ist reduziert und das Schriftbild kleiner sowie die Stimme monoton und leise. Bei Krankheitsbeginn leiden zirka 20 Prozent an einer Depression und innerer Unruhe oder Schlafprobleme. Je früher eine wirksame Therapie begonnen wird, desto größer sind die Chancen, den Verlauf der Krankheit zu verlangsamen. Bei einer frühen Diagnose können Lebensqualität und Alltagsfähigkeit deutlich länger erhalten werden!

Immer mehr Menschen unter 40 Jahren erkranken an Parkinson. Parkinson gehört neben Demenz und Alzheimer zu den häufigsten degenerativen Erkrankungen des Zentralen Nervensystems. Die Zahl der Neuerkrankungen wird sich laut Experten-Schätzung in den kommenden 25 Jahren verdoppeln. Seit ein paar Jahren diskutiert jetzt die Fachwelt, ob sich die ketogene Diät (zum Beispiel Low-Carb – Kohlenhydratarme Ernährung) auch bei Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson positiv auswirken könnte. Der Grund für die positive Wirkung von kohlenhydratarmer Kost könnten die so genannten Keton-Körper sein, die die Leber während der Ketose als Energieträger bildet. Zum Beispiel drosselt möglicherweise die Ketose bei Epilepsie die Hyperaktivität der Gehirnzellen.

Bei Alzheimer-Patienten ist die Verwertung von Glukose im Gehirn verringert. Bei Parkinson-Patienten spielt das Entstehen eines Defekts in den Mitochondrien eine Rolle. Bei Versuchen an Mäusen stellten die Wissenschaftler fest, dass tatsächlich bei Alzheimer-Mäusen die Ablagerung des so genannten Amyloid-Beta-Proteins im Gehirn durch die ketogene Diät um 25 Prozent verringert wurde.

Die Parkinson-Mäuse waren in einer einwöchigen Keton-Körper-Infusion teilweise vor den typischen Nervenschäden und Bewegungsstörungen geschützt. Es gibt heute vereinzelte Studien mit Alzheimer- oder Parkinson-Patienten, die mit dieser Diät-Form positive Wirkungen zeigten.

Jutta Schütz
wurde im Saarland geboren und ihre Berufe sind: Sekretärin, Buchhalterin, Reiseleiterin, Autorin-Schriftstellerin und Journalistin sowie Dozentin (VHS). Außerdem studierte sie Psychologie. Sie lebte in den USA, Marokko und Südafrika und heute in Bruchsal.

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Pressekontakt:
Jutta Schütz
Im Mittelfeld
D-76698 Bruchsal
info.jschuetz@googlemail.com
www.juttaschuetz.de
 
 
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