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Die energetischen Grundlagen unserer Welt. (80)

Autor: WolfgangSchwalm | Erstellt am: 07.11.2011 | Gelesen: 670
Kategorie: Wissenschaft - Forschung & Technik | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Unsere sichtbar-materielle Welt besteht aus unsichtbarer physikalischer Energie.

Mitsu tomoe: Himmel, Sonne, Erde, Mensch
Mitsu tomoe: Himmel, Sonne, Erde, Mensch
Sicher haben alle schon mal gehört, dass das kleinste immaterielle Teil unserer Alltags-Physik, ein Atom, nur zu 10 % aus Materie aber zu 90 % aus Energie besteht. Und vielleicht wissen sie auch, dass das Photon (Lichtteilchen) gleichzeitig aus den beiden Zuständen Teil und Welle (Welle-Teilchen-Dualismus) besteht. Bekanntlich nehmen wir alle natürlichen Phänomene mit unseren fünf Sinnen wahr (Kognition) und konstruieren daraus ständig unsere individuelle Welt (Konstruktivismus). Und die Evolution (Mutation und Selektion) besteht, auf der Basis von sechs Ur-Elementen, aus einer Reihe von Zufällen – oder?

Da Struktur/Form/Oberfläche, Bilder/Farben, Gerüche/Geschmack, Töne und Verläufe sich orts- und zeit-unabhängig zu wiederholen scheinen, glauben die meisten Menschen an Götter, bzw. an eine/n SchöpferIn der/die sich das alles ausdenkt (Schicksal) und steuert (Vorsehung).

Wie entstehen aber nun Struktur/Form/Oberfläche, Bilder/Farben, Gerüche/Geschmack, Töne und Verläufe in ihrer zuverlässigen Wiederholbarkeit in der gesamten Natur (Kosmos vs. (UND) Chaos)?

MusikerInnen, und SängerInnen, musizieren in Europa nach geschriebenen Noten auf der Basis des Kammerton A. Dies ist das Ergebnis einer langen kulturellen Entwicklung - auf der Basis physikalischer Gesetzmäßigkeiten, und die dazu benötigten individuellen Fähigkeiten sich seit Jahrtausenden evolutionär entwickelten.

Jeder kann einmal, in seiner heimischen Küche, für sich folgendes Experiment durchführen:

  • Stellen sie eine Pfanne mit Öl auf eine Heizplatte und beobachten Sie, wie dieses Öl Muster entwickelt. Woher kommt diese Öl-Struktur-Bildung, während des Heiz-Prozesses, auf der Basis des Goldenen Schnittes?
  • Beinhaltet Öl eine natürliche oder ´göttliche´ Struktur-Information?
  • Bildet sich diese Öl-Struktur auf unserem ganzen Globus, unter gleichen Bedingungen, überall gleich?
  • Wenn dieser Prozess sich selbst organisiert, gibt es dann dafür eine evolutionäre (zufällige) Basis?

Vielleicht haben sie sich schon mal gefragt,

  • warum z. B. die Rosenblätter sich aus einer runden Anordnung heraus aufrollen?
  • Warum Schildkröten bestimmte Muster auf ihrem Schild tragen?
  • Warum Tier-Hörner und Tier-Felle so geformt und gefleckt sind?
  • Warum es ca. 200 unterschiedliche Schneekristallformen (Wasser) gibt – und wie sie entstehen?
  • Warum alle Menschen sich nach einem einheitlichen Modell weltweit (WHO) als gesund bewertet werden können?

Zunächst eine Erinnerung:

Die Griechen unterteilten die Welt in beseelt und unbeseelt. Auf der Basis westlicher Denktraditionen unterteilen wir heute die Wissenschaften in Natur- und Geistes-Wissenschaften, bzw. materiell und im-materiell.

Daraus leitet sich folgende Einteilung ab:

Vitalistisch Mechanistisch
Systemik 1. Grades = > Kybernetik 3. Grades
Natur (1 Umwandlungskreislauf Kulturen (n Wertschöpfungsketten)
Systemik 2. Grades = > Kybernetik 2. Grades
Systemik 3. Grades = > Kybernetik 1. Grades
Molekül > Zelle Quant > Atom
Copyright © 2006 by Wolfgang Schwalm!

Betrachten wir zunächst das Phänomen Herz, mit seinem Grund-Rhythmus des Lebens und der lebenden Zellen:

Die Herzfrequenz oder Herzschlagfrequenz ist die Anzahl der Herzschläge pro Minute. Sie wird angegeben in min-1 oder als bpm (beats per minute). Die Herzschlagfrequenz (HF) wird häufig mit dem Puls gleichgesetzt, was inhaltlich nicht richtig ist, weil die Herzschlagfrequenz nur ein Teilaspekt des Pulses ist. Die Pulsqualitäten umfassen neben der Häufigkeit des Herzschlages die Regelmäßigkeit, die Druckanstiegsgeschwindigkeit, den absoluten Druck und das Füllungsvolumen. Die Herzschlagfrequenz beim Menschen ist abhängig von der Belastung, vom Alter und von der körperlichen Fitness. Ein Neugeborenes hat in Ruhe eine Herzschlagfrequenz von ca. 120 Schlägen pro Minute, während ein 70-jähriger eine Frequenz um die 70 Schläge pro Minute aufweist. Die Herzschlagfrequenz beträgt bei einem gesunden Menschen in Ruhe 50 bis 100 Schläge pro Minute. ...Die Gesamtzahl der Herzschläge im gesamten Leben eines Säugetiers beträgt rund eine Milliarde. Der Mensch ist dabei eine Ausnahme: er bringt es maximal auf fast vier Milliarden Herzschläge.

Das kleinste Element von lebenden = vitalen Sub-Systemen (Pflanzen, Tieren und Menschen) ist:

Eine Zelle ist die kleinste lebende Einheit aller Organismen. Es gibt Einzeller, die aus einer einzigen Zelle bestehen, und Vielzeller, bei denen mehrere Zellen zu einer funktionellen Einheit verbunden sind und damit Gewebe (Biologie) bilden können. Der menschliche Körper beispielsweise besteht aus rund 220 verschiedenen Zell- und Gewebetypen. Evolutionsbiologisch betrachtet und im Vergleich zu Einzellern, haben diese Zellen größtenteils ihre alleinige Lebensfähigkeit durch die Spezialisierung (Arbeitsteilung) in Gewebe aufgegeben.

Die Mitochondrien gehören zu den selbst vermehrenden Organellen und sind nur in Eukaryoten-Zellen enthalten, und zwar in unterschiedlicher Anzahl. Sie enthalten ein eigenes Genom, das viele, aber nicht alle der für die Mitochondrien wichtigen Gene enthält. Die anderen Gene befinden sich in den Chromosomen im Zellkern. Deshalb sind die Mitochondrien semiautonom. Mitochondrien werden als „Energiekraftwerke" der Zelle bezeichnet. In ihnen findet die Oxidation organischer Stoffe mit molekularem Sauerstoff statt, wobei Energie freigesetzt und in Form von chemischer Energie (als ATP) gespeichert wird. Sie haben einen Durchmesser von etwa 0,5 bis 1,5 µm und sind etwa 0,8 bis 4 µm lang.

Eine Garantie für evolutionäre kontinuierliche Entwicklung ist:

Die Morphogenese bezeichnet die Entwicklung von Organismen, Organen und Organellen sowie anderen Strukturen und Merkmalen im Verlauf der Ontogenese [individuelle Entwicklung] von Lebewesen, also Menschen, Tieren, Pflanzen, Bakterien, sowie von Viren. Abschnitte der Morphogenese speziell des Menschen sind:

  • die Embryogenese, die die Differenzierung der Strukturen von der Eizelle ab während der Entwicklung des Embryos [Ontogenese]und
  • die Fetogenese, die die Ausbildung von Organen und anderen Merkmalen beim Fetus beschreibt (Mensch: ab 85. Schwangerschaftstag).

Einige natürliche Grund-Prinzipien:

Zunächst dreht sich die elektromagnetisch positive Erde um die Sonne. Dann ist der Nordpol, per Definition, positiv und der Südpol negativ (elektromagnetische Ladungen).

Darauf folgt:

  1. In der Natur ist alles Rund und a-symmetrisch.
  2. Die Natur ist dynamisch (Veränderung in der Zeit), z. B. das Herz.
  3. Alles ist ständig in Bewegung und unterliegt der Veränderung (Wachstum und Entwicklung).
  4. Natur (Biologie, Physik usw.) = Struktur (Position und Funktion) und Prozess.

Die Grundkräfte der Physik oder fundamentalen Wechselwirkungen sind diejenigen Kräfte, die allen physikalischen Phänomenen der Natur zugrunde liegen. Die Physik kennt heute vier dieser Grundkräfte. In der klassischen Physik wurden die Kraftgesetz[mäßigkeiten] für die

  • Gravitation und die
  • elektromagnetische Wechselwirkung

als vielfach bestätigte, allgemeine Naturgesetz[mäßigkeiten] betrachtet. Hinzu kamen im 20. Jahrhundert mit der Entdeckung der Radioaktivität und der Atomkerne die schwache Wechselwirkung und die starke Wechselwirkung. ...

Die elektromagnetische Kraft oder elektromagnetische Wechselwirkung ist neben der Gravitation die zweite Kraft, die vom Menschen bewusst wahrgenommen werden kann. Sie ist beispielsweise verantwortlich für die meisten alltäglichen Phänomene wie Licht, Elektrizität und Magnetismus, Chemie und unterschiedlichste Festkörpereigenschaften. Auch sie besitzt – analog zur Gravitation – eine unendliche Reichweite, kann jedoch im Gegensatz zudem auch abgeschirmt oder gar eliminiert werden (positive und negative Ladungen kompensieren sich üblicherweise recht exakt). Die elektromagnetische Kraft kann je nach Vorzeichen der beteiligten Ladungen anziehend oder abstoßend wirken …

Die Energie ist eine physikalische Größe, die in allen Teilgebieten der Physik sowie in der Technik, der Chemie, der Biologie und der Wirtschaft eine zentrale Rolle spielt.

Die Materie ist aus neutralen Atomen (10 % Materie und 90 % Energie) aufgebaut.

Die elektrische Neutralität wird bewirkt durch die Kompensation des

  • des positiven Atom-Kerns (Proton) und
  • die ihn umgebenden negativ geladenen Elektron(en).

Beide gehen eine lockere oder eine feste Bindung ein.

Die Liste aller Elemente definiert die jeweilige Anzahl Elektronen. Neutronen gleichen fehlende Atomstellen bei Verbindungen unterschiedlicher Materien aus.

Die kinetische Energie besteht aus dem ständigen Wechsel:

  • gleichwertige positive Atome stoßen sich ab,
  • gleichwertige negative Atome stoßen sich ab und
  • un-gleichwertige Atome stoßen sich ab und
  • zwei Neutronen verhalten sich zueinander neutral..

Alle natürlichen (vitalen) Bewegungen basieren auf dem ständigen Wechsel der beiden Kontraste

  • Aktiv/Plus und Passiv/Minus bzw.
  • Sympathikus/Aktivierung und Para-Sympathikus/Hemmung.
  • Protagonist und Antagonist (Muskeln).
  • In vitalen Systemen gibt es einen bisher unbekannten Auslöser und ´Anhalter´.

Die Quantenphysik ist ein Teilgebiet der Physik, das sich mit dem Verhalten und der Wechselwirkung kleinster Teilchen befasst. Messungen an Molekülen [> 2 Atome, vitalistisch] und noch kleineren Systemen liefern Ergebnisse, die der klassischen Physik widersprechen. Insbesondere sind bestimmte Größen quantisiert, das heißt, sie ändern sich nicht kontinuierlich, sondern nur sprungartig in Schritten, sogenannten „Quanten". Außerdem ist keine sinnvolle Unterscheidung zwischen Teilchen und Wellen möglich, da das gleiche Objekt sich je nach Art der Untersuchung entweder als Welle oder als Teilchen verhält. Dies wird als Welle-Teilchen-Dualismus bezeichnet. Die Quantenphysik sucht Erklärungen für diese Phänomene, um unter anderem die Berechnung der physikalischen Eigenschaften im Bereich sehr kleiner Längen- und Massenskalen zu ermöglichen.

Die Elektrodynamik ist das Teilgebiet der Physik, das sich mit bewegten elektrischen Ladungen und mit zeitlich veränderlichen elektrischen und magnetischen Feldern beschäftigt. Die Elektrostatik als Spezialfall der Elektrodynamik beschäftigt sich mit ruhenden elektrischen Ladungen und ihren Feldern. ... Eine wichtige Form von elektromagnetischen Feldern sind die elektromagnetischen Wellen, zu denen als bekanntester Vertreter das sichtbare Licht zählt. Obwohl die physikalischen Grundlagen zur Beschreibung elektromagnetischer Wellen durch die Elektrodynamik gegeben sind, stellt ihre Erforschung ein eigenes Gebiet der Physik dar, die Optik.

Lebewesen hören (Töne), sehen (Bilder), riechen, schmecken und fühlen elektro-magnetische Sinus-Wellen = Energie unterschiedlicher Sinus-Wellen-Höhe und -Länge.

Eine ebene Welle [Sinuswelle] ist eine im Raum fortschreitende Welle, deren Flächen gleicher Phase, also ihre Wellenfronten, Ebenen sind. Gleichbedeutend damit ist, dass die Ausbreitungsrichtung der Welle überall dieselbe ist. Meistens ist mit der Bezeichnung auch eine konstante Amplitude [Höhe]der Welle in Raum und Zeit, eine feste Frequenz [Länge]und ein sinusförmiger Verlauf gemeint.

Töne meinen meistens wahrnehmbare Klangereignisse, sowohl Geräusche als auch Klänge von Musikinstrumenten als auch der menschlichen Stimme. Sie sind durch eine akustische Analyse mit Hilfe von Sinustönen näherungsweise beschreibbar.


Bilder
:
Das Photon ist die elementare Anregung (Quant) des quantisierten elektromagnetischen Feldes.. Anschaulich gesprochen sind Photonen das, woraus elektromagnetische Strahlung besteht, daher wird gelegentlich auch die Bezeichnung Licht-Teilchen verwendet. In der Quanten-Elektro-Dynamik gehört das Photon als Vermittler der elektromagnetischen Wechselwirkung zu den Eichbosonen.


Licht
ist elektromagnetische Strahlung, die für den Menschen sichtbar ist. Dieser Teil des elektromagnetischen Spektrums reicht von etwa 380 nm bis 780 nm Wellenlänge. Dies entspricht Frequenzen von etwa 789 Thz bis 385 THz. Eine genaue Grenze lässt sich nicht angeben, da die Empfindlichkeit des Auges an den Wahrnehmungsgrenzen nicht abrupt, sondern allmählich abnimmt. Die an das sichtbare Licht [Helligkeit] angrenzenden Bereiche der Infrarot- und Ultraviolettstrahlung werden häufig ebenfalls als Licht bezeichnet.

Wahrnehmung bezeichnet allgemein den Vorgang der Empfindung einer subjektiven Gesamtheit von Sinneseindrücken aus Reizen (Stimuli) der Umwelt und inneren Zuständen eines Lebewesens. Wahrnehmung ist also das unbewusste und/oder bewusste Filtrieren und Zusammenführen von Teil- Informationen [Kontrasten] zu subjektiv sinnvollen Gesamteindrücken. Diese werden auch Perzepte genannt und laufend mit den als innere Vorstellungswelt gespeicherten Konstrukten oder Schemata [Kontraste > Muster] abgeglichen. Inhalte und Qualitäten einer Wahrnehmung (Perzeption) können manchmal (aber nicht immer) durch gezielte Steuerung der Aufmerksamkeit und durch Wahrnehmungsstrategien verändert werden.

Man unterscheidet folgende Sinneswahrnehmungen des Menschen:

  • Visuelle Wahrnehmung, auch Gesichtssinn oder Sehen: Dient der Wahrnehmung von visuellen Reizen wie z. B. Helligkeit, Farbe, Kontrast, Linien, Form und Gestalt, Bewegung und Räumlichkeit. Das zuständige Sinnesorgan ist das Auge. Besonders in künstlerischem Kontext bezeichnet man ein wahrgenommenes Bild oder eine Szene als Sehereignis.
  • Auditive Wahrnehmung oder akustische Wahrnehmung, auch Gehörsinn, Gehör oder Hören: Dient der Wahrnehmung von Schall, insbesondere von Geräuschen, Tönen und Klängen. Das zuständige Sinnesorgan ist in erster Linie das Ohr. Sehr laute Schallereignisse können jedoch auch mit dem ganzen Körper, insbesondere durch den Tastsinn wahrgenommen werden. Sehr niederfrequente Schallereignisse werden ebenfalls mit anderen Organen als dem Ohr wahrgenommen. Im Kontext der Psychoakustik wird ein wahrgenommenes Hörereignis genannt, dessen Richtung und Entfernung durch Richtungshören und Entfernungshören bestimmt wird.
  • Sensibilität, auch Tastsinn, Gefühl oder Fühlen. Sie ist die Vereinigung von Taktiler Wahrnehmung und Tiefensensibilität und dient damit der Wahrnehmung von (körperlichen) Gefühlen wie beispielsweise Berührungen, Härte oder Hitze (s. Auch Haptische Wahrnehmung). Zuständig für diese Sinneswahrnehmung ist die Gesamtheit aller Tast-, Wärme- und Kälterezeptoren, die in den folgenden Untersystemen angeordnet sind:
  • Olfaktorische Wahrnehmung, auch Geruch oder Riechen: Dient der Wahrnehmung von Riech- und Duftstoffen. Das zuständige Sinnesorgan ist die Nase, genauer gesagt deren Riechschleimhaut. Geruchswahrnehmungen werden im Gedächtnis stark mit Emotionen assoziiert [im limbischen System].
  • Gustatorische Wahrnehmung, auch Geschmack oder Schmecken: Dient der Wahrnehmung von chemischen Qualitäten von Nahrung. Das zuständige Sinnesorgan ist die Zunge mit ihren Geschmacksknospen.

Reiz Die Objekte in der Außenwelt emittierenden Signale, z. B. reflektieren sie elektromagnetische Wellen oder sie vibrieren und erzeugen so Schall. Ein solches Signal, das auf Eigenschaften des Objektes beruht und keines Beobachters bedarf, nannte Gustav T. Fechner „Distaler Reiz". Distale Reize sind i. A. physikalisch messbare Größen;...

Ein distaler Reiz trifft auf die Sinneszellen (auch Sensoren bzw. Rezeptorzellen), wo er durch Interaktion mit diesen zum proximalen Reiz wird. Sensoren sind spezialisierte Zellen des Körpers, die durch bestimmte Stimuli erregt werden. Sie verwandeln verschiedene Arten von Energie (z. B. Licht, Schall, Druck) in Spannungsänderungen um, ein Vorgang, der Transduktion genannt wird. Wenn z. B. bestimmte elektromagnetische Wellen auf die Photosensoren des Auges treffen, lösen sie dort über eine chemische Verstärkungskaskade ein Rezeptorpotenzial aus. Rezeptorpotenziale werden anschließend entweder in der Zelle selbst (primäre Sinneszelle) oder wie bei der Retina des Auges, deren Sensoren sekundäre Sinneszellen darstellen, nach synaptischer Übertragung auf eine Nervenzelle in Aktionspotenzial folgen umkodiert: Transformation. Sensoren sind meistens in spezielle biologische Strukturen eingebettet, die ihre Fähigkeiten als Sinnesorgan erweitern, z.B. als Beweglichkeit des Augapfels oder als Trichterwirkung derOhrmuscheln.


Verarbeitung

Im Sinnesorgan selbst findet oft eine massive Vorverarbeitung der empfangenen Signale statt, besonders aber in allen folgenden Kerngebieten des Gehirns, unter anderem durch Filterung, Hemmung, Konvergenz, Divergenz, Integration, Summation und zahlreiche Top-down-Prozesse. Beispiel: Die Photorezeptoren des Auges sind nur für einen kleinen Ausschnitt des elektromagnetischen Spektrums empfindlich, bedingt durch den Absorptionsmechanismus der Photosensoren. Dadurch ergibt sich eine Filterfunktion für elektromagnetische Wellen auf den Wellenlängenbereich von ca. 400 - 800 nm; die Photosensoren beeinflussen sich über neuronale Netzwerke in der Retina des Auges gegenseitig (z.B. bei der lateralen Hemmung). Daraus ergibt sich eine Kontrastverstärkungsfunktion. 126 Millionen Rezeptorzellen konvergieren auf 1 Million Ganglienzellen, indem sie rezeptive Felder variabler Größe bilden. Bei abnehmender Helligkeit werden die rezeptiven Felder vergrößert. Daraus ergibt sich eine Tiefpassfilterfunktion in Abhängigkeit von der Helligkeit. Die erste zentrale Umschaltstation des optischen Nervs nach Ausleitung (Konduktion) aus der Retina, das Corpus geniculatum laterale, dient unter anderem als Informationsfilter. Das kann man indirekt daraus schließen, dass sie mehr Input vom Cortex als vom Auge (Integration) erhält, usf.


Wahrnehmung

Der nächste Schritt ist die [teil-autonome] Bewusstwerdung des Perzepts (Kognition): Schall wird zum Ton oder Geräusch, elektromagnetische Strahlung zu Licht usw.


Wiedererkennung
...

Reaktion ...

Die statischen Natur-Zustände (Schnecken, Blätter usw.) entwickeln sich zu materiellen drei-, fünf- oder sechs-fachen Aufteilungen, oder ein Mehrfaches des Jeweiligen. Hier manifestiert sich die Entwicklungs-Dynamik in den beiden Formen:

  • Schrauben und
  • Spiralen.

Die Bewegungen von dynamischen Natur-Zuständen (Wasser usw.) entwickeln drei-, fünf- oder sechs-fache Einteilungen, oder ein Mehrfaches des Jeweiligen.

  • Von innen nach außen (Hochdruck-Wirbel) und
  • von außen nach innen (Tiefdruck-Wirbel) sowie
  • rechts oder links herum.

Die Verhältnismäßigkeit, bzw. Proportionalität, von

  • Aktiv und passiv,
  • oben und unten,
  • von innen nach außen und von außen nach innen, sowie
  • das Ganze und seine Teile

stehen immer in einem natürlichen Verhältnis, dem das Modell vom goldenen Schnitt folgt.

Beim Goldenen Schnitt oder auch bei der Goldenen Teilung ... entsteht ein bestimmtes Verhältnis zwischen zwei Zahlen oder zwei Größen. Dieses Verhältnis ist die Goldene Zahl Φ (Phi) (oder das Goldene Verhältnis oder das Göttliche Verhältnis) und hat den Wert … [siehe wikipedia.com]

Das spektakulärste Beispiel für Verhältnisse des Goldenen Schnitts in der Natur findet sich bei der Anordnung von Blättern (Phyllotaxis) und in Blütenständen mancher Pflanzen. Bei diesen Pflanzen teilt der Winkel zwischen zwei aufeinander folgenden Blättern den Vollkreis von 360° im Verhältnis des Goldenen Schnittes, wenn man die beiden Blattwurzeln durch eine Parallelverschiebung eines der Blätter entlang der Pflanzenachse zur Deckung bringt. Es handelt sich um den Goldenen Winkel von etwa 137,5°. Die daraus entstehenden Strukturen werden auch als selbstähnlich bezeichnet, insofern ein Muster auf einer tieferen Strukturebene sich in höheren Ebenen wiederfindet. Beispiele sind die Sonnenblume, Kohlarten, Kiefernnadeln an jungen Ästen, Zapfen, Agaven, viele Palmen- und Yuccaarten und die Blütenblätter der Rose, …

Bei vielen nach dem Goldenen Schnitt organisierten Pflanzen bilden sich in diesem Zusammenhang so genannte Fibonacci-Spiralen aus. Spiralen dieser Art sind besonders gut zu erkennen, wenn der Blattabstand im Vergleich zum Umfang des Pflanzenstammes besonders klein ist [Fichtenzapfen mit 5, 8 und 13 Fibonacci-Spiralen]. Sie werden nicht von aufeinander folgenden Blättern gebildet, sondern von solchen im Abstand n, wobei n eine Fibonacci-Zahl ist. … Besonders beeindruckend sind Fibonacci-Spiralen in Blütenständen, wie beispielsweise bei Sonnenblumen. Der Goldene Schnitt ist außerdem in radiär-symmetrischen fünfzähligen Blüten erkennbar wie beispielsweise bei der Glockenblume, der Akelei und der (wilden) Hecken-Rose. Der Abstand der Spitzen von Blütenblättern nächster Nachbarn zu dem der übernächsten steht wie beim regelmäßigen Fünfeck üblich in seinem Verhältnis. Das betrifft ebenso Seesterne und andere Tiere mit fünfzähliger Symmetrie.

Quelle, ©: de.wikipedia.org/wiki/... , [Autor-Anmerkungen und -Korrekturen]

Fibonacci-Zahlen durch eine Rekursionsformel definierte Folge mit den Gliedern 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, ..., in der vom dritten Glied an jedes Glied die Summe der beiden Vorgänger ist. Anwendung u. a. in der Blattstellungslehre, da zwei aufeinander folgende Zahlen dieser Folge jeweils Zähler und Nenner eines Bruches darstellen, der zu Angabe des Winkels zwischen übereinander stehenden Blättern an einem Stängel dient. Dabei werden die verschiedenen Blattebenen in eine Ebene projiziert.

Quelle, (C) by: www.bertelsmann.de/enzyklopädie/

Man hat diese natürlichen statischen und dynamischen A-Symmetrien der Pflanzen usw. in Experimenten nachvollzogen. Dazu bedient man sich der:

Der Begriff Kymatik wurde von dem Schweizer Naturforscher Hans Jenny für die Visualisierung von Klängen und Wellen geprägt. ... Im Englischen hat sich die Bezeichnung Cymatics eingebürgert. Ausgehend von Arbeiten Galileo Galileis, ... entwickelte Jenny durch systematisches variieren der Parameter die Technik zum bildgebenden Verfahren von Klängen weiter. Das einfachste Verfahren besteht darin, eine Platte (z. B. Glas oder Blech) mit einem feinem Pulver (z. B. Ruß oder Blütenpollen) gleichmäßig zu bestreuen und durch anstreichen mit einem Geigenbogen in Schwingungen zu versetzen. Heutzutage werden Lautsprecher eingesetzt und durch geschickte Beleuchtung und Einsatz von Videotechnik können auch Schwingungen in Flüssigkeiten visualisiert werden.

Quelle, ©: de.wikipedia.org/wiki/... , [Autor-Anmerkungen und -Korrekturen]

Wasser-Klang-Bilder

... In einer Weiterführung dieser Arbeiten geht es mir besonders um eine Phänomenologie und Typologie der durch Schwingungen und Klänge hervorgebrachten Formen und um Fragen der Morphogenese, der Gestaltbildungsprozesse in der Natur. Nach jahrelangem Studium der "Chladnischen Klangfiguren", d.h. der Wechselwirkungen zwischen Einzeltönen und verschiedensten schwingende Metallplatten, die in den Sandlinienbildern wie eine Art "Klang-Hieroglyphen" in Erscheinung treten ging ich dann dazu über, die Auswirkungen komplexerer Klänge und bewegter Musik im überaus empfänglichen und sensibel antwortenden Medium Wasser zu betrachten. ...

Quelle, (C) by: Alexander Lauterwasser, http://www.wasserklangbilder.de

Masaru Emoto (1943) ist ein japanischer Parawissenschaftler und Alternativmediziner. Er ist Präsident der International Hado Membership (IHM) … Emoto fotografiert Wasser während es gefriert und beurteilt anhand von ästhetisch-morphologischen Kriterien den entstehenden Eiskristall[-Bilder]. So versucht er einen Zusammenhang zwischen dem Aussehen des Eiskristalls und der Qualität bzw. dem Zustand des Wassers darzustellen.

[siehe www.youtube.com]

Ich hoffe das dieser Artikel Sie zu einer aufmerksameren Natur-Betrachtung animiert. Und wenn sie sich fragen, warum Rosen jedes Jahr die gleiche Form usw. haben, …, jetzt kennen Sie die Gründe.

© Copyright 2011 by Wolfgang Schwalm, all rights reserved!

Kontakt:
WSchwalm@gmx.de
www.text-schmiede-online.de

 
 
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