Elektronische Zigarette - Hat Sie eine Zukunft?
Die elektronische Zigarette ist derzeit eines der umstrittensten Produkte auf dem Markt. Die Medien berichten fast täglich über anscheinende Fakten. Sie sei Gefährlich und es sei unverantwortlich die e-Zigarette nicht zu verbieten. Doch wie viel ist wirklich dran an den Aussagen? Steht wirklich ein gesundheitliches Interesse im Vordergrund oder ist es doch mehr ein wirtschaftliches Interesse? Eins ist klar, oft werden Lügen verbreitet und Sachverhalt umgedreht.
Allgemeine Informationen über die elektronische Zigarette
Eine elektrische Zigarette funktioniert auf eine völlig andere Weise wie eine Tabakzigarette. Bei einer herkömmlichen Zigarette wird Tabak verbrannt, bei der e-Zigarette wird ein e-Liquid verdampft. Das e-Liquid besteht zu 90% aus Propylenglykol. Die weiteren 10% bestehen aus den Aromen und Nikotin. Der Hauptbestandteil Propylenglykol ist ein offiziell in der EU zugelassener Stoff. Oft wird damit geschockt, dass er in Frostschutzmitteln eingesetzt wird. Und wer will schon giftige Chemikalien inhalieren? Doch oft denken die meisten nicht darüber nach, dass dieser Stoff nicht das Frostschutzmittel ist, sondern nur ein Zusatzstoff. Propylenglycol wird ebenfalls in Zahnpasta, Deos und Hautcremes verwendet. Er dient als Feuchthaltemittel. Außerdem wird er fast jedem Tabak beigemischt. Somit beinhalten auch Tabakzigaretten den Stoff Propylenglycol. Die Aromen gibt es in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen. Sie werden ebenfalls in der Lebensmittelindustrie eingesetzt. Das Nikotin ist den meisten bekannt. Es ist ein starkes Nervengift.
Die elektronische Zigarette verdampft das e-Liquid lediglich. Bei einer Temperatur von 65°C wird das Liquid gasförmig und kann inhaliert werden. Dadurch das keine Verbrennung stattfindet, entstehen keine Kondensatstoffe. Krebserregende Stoffe wie Teer, Kohlenmonoxid und Weitere bilden sich erst gar nicht. Durch den Atomizer in der elektrischen Zigarette ist es möglich diesen Vorgang stattfinden zu lassen. Eine kleine Heizspirale wird mittels Elektrizität erhitzt. Das Liquid gelangt durch den Sog an dem Mundstück in den Atomizer, und wird dort Verdampft.
Streitigkeiten um die elektrische Zigarette
Bei den meisten e-Rauchern ist die e-Zigarette sehr beliebt und viele berichten von gesundheitlichen Verbesserungen. Einige Politiker können diese Meinung jedoch nicht teilen. Darunter NRW Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne). Sie war die erste Politikerin in Deutschland die ein Verbot für die elektronische Zigarette forderte. Doch was veranlasste die Gesundheitsministerin dazu ein Verbot zu verhängen? Begründet wurde es dadurch, dass angeblich nicht geklärt sei ob die e-Zigarette schädlich ist und wenn ja wie gesundheitsgefährdend Sie ist. Aufgrund der nikotinhaltigen Liquids kam hinzu, dass die elektrische Zigarette ihrer Meinung nach unter das Arzneimittelschutzgesetz falle. Daher dürfe die elektronische Zigarette nur in Apotheken angeboten werden. Viele Menschen verwundert dies jedoch, da Tabakzigaretten ebenfalls Nikotin enthalten, Sie aber frei verkäuflich sind. Infolge dessen kommt bei vielen e-Rauchern der Gedanke hoch, dass zur Zeit gar kein gesundheitliches Interesse mehr besteht, sondern eher ein wirtschaftliches Interesse vertreten wird. Dadurch das derzeit ca. 1,2 Millionen Raucher auf die e-Zigarette umgestiegen sind fehlt dem Staat die Tabaksteuereinnahme von 1,2 Millionen Rauchern. Die Gefahr das immer mehr Raucher auf die elektronische Zigarette umsteigen ist sehr groß und stellt daher ein Finanzielles Problem dar. Auch die Tabakindustrie müsste mit einem großen finanziellen Einbruch rechnen.
Die Aussage, dass noch nicht belegt ist ob und wie gefährlich die elektrische Zigarette ist, ist auch nicht ganz richtig. Für alle die, welche e-Rauchen, ist völlig klar, dass die elektronische Zigarette nicht gesund ist. Angesichts der Tatsache, dass Nikotin in dem Liquid enthalten ist, kann die e-Zigarette nicht gesund sein. Es geht vielmehr darum eine gesündere Alternative zu finden, um den Körper zu entlasten. Us-Forscher haben bereits Studien ausgewertet und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass der Rauch einer Tabakzigarette tausendmal schädlicher ist, als der einer elektronischen Zigarette. In den USA und London ist die elektrische Zigarette nach langen Diskussionen mit den Bürgern nun erlaubt worden.
Autor: Robin Bloem