(Online-Artikel.de) - Der Ball der im Golfsport verwendet wird, unterscheidet sich bei weitem von allen anderen im Ballsport verwendeten Bällen.
Dies liegt vor allem an seiner charakteristischen und unverwechselbaren Oberfläche. Diese ist von hunderten Dellen, auch Dimples genannt, übersäht. Sie bilden ein regelmäßiges Muster auf jedem Golfball. Diese Dimples sorgen in Verbindung mit der beim Flug auftretenden Rotation des Golfballes für einen Auftrieb und für eine seitliche Ablenkung des Balles. Hierdurch erreicht der Golfball eine bis zu dreimal so weite Flugbahn als ein glatter Ball ohne diese Dimples. Die Bestandteile eines Golfballes sind die Schale die aus Kunststoff besteht und der Kern, der allgemein aus Hartgummi besteht.
Seit kurzer Zeit werden aber auch vermehrt so genannte Mehrschichtkerne verwendet, die dann auch aus Metall bestehen können. Da der Golfsport ein sehr internationaler Sport ist und damit überall die Golf-Spieler unter den gleichen Voraussetzungen spielen, wurden so genannte Golfregeln geschaffen, die unter anderem auch die Form, Beschaffenheit und Größe des Golfballes genau festlegen. So darf ein Golfball maximal ein Gewicht von 45,93 Gramm haben und sein Durchmesser mussmindestens 42,67 cm betragen.
Um bei diesen genauen Vorgaben und der daraus resultierenden Ähnlichkeit der Golfbälle, Verwechslungen auf dem Golfplatz zu vermeiden, bekommt jeder Golfball eine eigene Nummer aufgedruckt. Als eine gute Tradition hat sich eingebürgert, dass vor dem ersten Abschlag über die Marke, den Typ und der Nummer des Golfballes den anderen Spielern Bescheid gegeben wird. Dieses Weitegeben der Ball-Kennzeichnungen wird dann üblicherweise auch bei einem regelkonformen Wechseln des Golfballes gemacht, so dass damit die Möglichkeit einer Verwechslung auf dem Golf-Platz ausgeschlossen wird oder zumindest aber verringert wird.
Andreas Neumann