Seit mehr als drei Jahrzehnten verwirklicht die Cornelsen Stiftung „Lehren und Lernen" ihre Stiftungsziele. Mit seiner gemeinnützigen Stiftung verschrieb sich Franz Cornelsen im Jahr 1978 der Förderung von Projekten, die in direktem Zusammenhang mit dem Schulunterricht stehen und gab so dem sozialen Engagement des Cornelsen Verlages einen Namen. Wissenschaftliche Inhalte, Didaktik und Methodik des Unterrichts und eine Förderung der Lehrerfortbildung werden seitdem mit den jährlichen Erträgen aus dem Stiftungskapital von mehr als 100.000 Euro unterstützt.
Die Verbindung zwischen den einzelnen Komponenten der Stiftungsarbeit wurde dabei nicht außen vor gelassen. Der in zweijährlichem Turnus ausgeschriebene Förderpreis der Cornelsen Stiftung bringt neue Erkenntnisse aus der Schulforschung mit der Praxis in Kontakt. Mit Hilfe des Förderpreises „Zukunft Schule" wurde also nicht nur in der Theorie geplant, sondern gezielt das reale Schulleben gefördert. Im Austausch sollen Schüler und Lehrer von den Theoretikern der Hochschulen und pädagogischen Institute lernen und gewonnene Erkenntnisse in den Schulalltag mit einbauen. Damit haben die Erfinder des Förderpreises exakt den Bedarf heutiger Schüler und Schulen erkannt und damit begonnen, die Bildungspolitik mit praktischem Tun zu unterstützen. Mit Günter Jauch als Schirmherr des mit 18.000 Euro dotierten Preises konnte die Cornelsen Stiftung einen bekannten und medienwirksamen Prominenten mit ins Boot holen.
Ein weiteres Förderprogramm der Verantwortlichen der Cornelsen Stiftung soll die Stiftungsziele auf wissenschaftlichem Weg unterstützen. „Kooperative Schulentwicklung" wird das Programm zur finanziellen Förderung von Forschungsprojekten tituliert. Inhaltlich müssen die zur Förderung ausgewählten Projekte ihren Schwerpunkt in der Verbesserung der Kooperation innerhalb der Einzelschule definieren. Im Drei-Jahres-Rhythmus wird dieser Förderpreis an wissenschaftlich ausgerichtete Institutionen und Hochschulen verliehen.
Auch innerhalb der Stiftungsleitung selbst wurde offenbar stark auf eine Vernetzung zwischen Theorie und Praxis geschaut. Mit einem Stiftungsbeirat aus dem Cornelsen Verlag als Stiftungsgründer, einem Vorsitzenden, der sich zugleich im Stifterverband und dem Deutschen Stiftungszentrum engagiert und Beiräten aus Hochschulpädagogik und Publizismus ist die Cornelsen Stiftung bestens ausgestattet, um auch intern stets Kontakt zwischen Forschung und Öffentlichkeit zu pflegen. Lesen Sie mehr unter www.stiftung-lehren-lernen.de